Das Fest der Hiebe
Wieder mal haben wir die "besinnlichste" Zeit des Jahres (fast) hinter uns gebracht - endlich steht auch uns Sadomasochistinnen das so genannte Fest der Liebe bevor. Fragt sich natürlich, wie wir daraus auch ein wunderbares Fest der Hiebe machen können! Dass es nicht einfach ist, sondern im Gegenteil oft schwerste Denkarbeit erfordert, seiner Herrin angemessene Geschenke zu machen, habe ich bereits vor geraumer Zeit eingehend diskutiert.
Der Gipfel der Brüste: Nicht nur Männer spielen gerne mit Brustwarzen
Brustwarzen - eines der süßesten Spielzeuge, die die Natur je erfunden hat. Eines meiner Lieblingsspielzeuge. Eines, das allzu oft sträflich vernachlässigt und in seiner domestizierenden Wirkung eklatant unterschätzt wird. Brustklammern drauf, stöhn, zack, Brustklammern runter, au! Und das war's. Solch mechanisch-lieblose Behandlung hat nichts mit lustvollem SM-Spiel zu tun.
Subversive Submissive: Über das Leiden einer Herrin von heute
Früher war alles so einfach: Der Herr machte der Dame des Herzens den Hof, brachte ihr Blumen, Pralinen und Schmuck, führte sie zum Essen, ins Theater oder zum Tanz, geleitete die Angebetete nach Hause und brachte ehrfurchtsvoll auf Knien zuerst ein Ständchen und dann seinen Antrag vor. Heute ist von Galanterie, Minnesang oder einfach nur verführerischer Brautwerbung weit und breit keine Spur mehr zu finden.
Fuckin´SM: neue Überlegungen zu einem uralten Thema
Ficken, Vögeln, Rammeln... welch seltsames Thema für eine SM-Kolumne. Damit keine Missverständnisse aufkommen. Es geht nicht um liebevolle Umarmungen, nicht um spielerische Meister/Sklavinnen-Vergewaltigungen, sondern um das Thema: Herrin fickt Sklave. Und ob man das überhaupt so sagen kann, wenn man das meint, was ich damit meine. Ich habe auf Partys schon oft gesehen, wie ein oder gleich ...
Freud und Leid der Mehrfachsklaverei
"Eine Domina ist umso besser, je mehr Sklaven sie hat." Diese Ansicht habe ich nicht erst einmal gehört. Sie gehört zum traditionellen Aberglaubenfundus der SM-Welt wie die Fee zum Märchen und ist nicht nur unsäglich kurzsichtig, sondern schon fast dumm zu nennen. Wie sollte ein Sklave mehr oder weniger den "Wert" einer Herrin steigern oder mindern? Die "Qualität" einer Herrin hängt wohl viel mehr davon ab, wie kunstvoll, liebevoll, konsequent und qualvoll ...
Bei Fuß! Oder: Höchste Lust in Bodennähe
Der Weg in die Gunst einer gestrengen Dame führt vielleicht über Geschenke und Einladungen. Vielleicht über Anbetung und Liebesbriefe. Vielleicht über Minnesang und Dichtkunst. Das hängt stark vom Geschmack der Beteiligten ab. Bei vielen Herrinnen jedoch gibt es um eines kein Herumkommen: Der Weg zu ihrem Herzen führt nur über ihre Füße...
Meins! Meins! Meins! Über die Kennzeichnung von Eigentum
Die Cowboys vergangener Zeiten drückten Vieh und Mustangs Brandzeichen auf, um zu kennzeichnen, welches Tier zu welcher Ranch gehörte. Jeder andere: Finger weg! Heute markieren Herrinnen ihr Eigentum zum Teil aus den gleichen Gründen: damit sich niemand daran vergreift und man sofort weiß, wem es gehört, wenn es verloren geht. Es gibt jedoch noch einen weiteren Grund, warum eine strenge Dame ...
Unter die Haut: Über die Verführungskraft des Blutes
Die alten RömerInnen wussten die Qualitäten eines guten Gemetzels noch zu schätzen, nicht umsonst stammt die alte Herrscherweisheit, das Volk wolle vor allem "Brot und Spiele" aus jener Zeit, als die Gladiatoren im Circus Maximus noch fröhliche Urständ feierten. Auch heute noch erfreuen sich blutige Splattermovies einer gewissen Beliebtheit, wenn auch der Durchschnitt fernsehtechnisch eher nur harmlose ...








