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AMSTERDAM vorgestellt von Inge
Irgendjemand hat einmal gesagt, dass Amsterdam u.a. darum eine so unvergleichliche Stadt ist, weil man sich durch ihren nicht eckigen, sondern kreisförmigen Grundriß umarmt fühlt... Das bis heute zum Teil so bestehende Zentrum von Amsterdam wurde 1612 auf dem Papier geplant und dann schrittweise (Herengracht - Keizergracht - Prinsengracht) verwirklicht. Übrigens ist Amsterdam im Vergleich zu anderen niederländischen Städten eine eher junge Stadt. Amsterdam ist die Hauptstadt und die größte Stadt der Niederlande (ca. 800 000 Einwohner), während Den Haag den Regierungssitz und Sitz vieler diplomatischer Vertretungen darstellt. Bis heute hat Amsterdam große ökonomische Bedeutung für die Niederlande, doch auch aus kultureller Sicht ist die Stadt auf jeden Fall eine Reise wert. Sie beherbergt z.B. mindestens 35 Museen. Auch die Grachten entstanden bereits um 1612. Ein Schleusensystem sorgt bis heute dafür, dass das Wasser regelmäßig erneuert wird. V.a. ist es wohl dieser breite Grachtengürtel, der der Stadt einen unverwechselbaren Reiz gibt. Eine Grachtenrundfahrt ist beim ersten Besuch von Amsterdam dann eigentlich auch ein Muss... Die Grachten werden von hunderten Brücken überquert und zum großen Teil von oft schmalen, eleganten Häusern mit großen Fenstern und auffällig prächtigen Giebeln umsäumt.
Daneben gibt es aber auch sehr moderne Gebäude, wie z.B. die “Stopera”, wo sich Rathaus und Oper unter einem Dach befinden. Dazu kommen mit Amstel und IJ noch mehr Wasser, das dem Stadtbild immer wieder Weite gibt und ahnen lässt, wo diese Stadt einmal entstanden ist. An den Grachten findet man auch weiterhin immer wieder einen ruhigen, idyllischen Platz, wo man die Spiegelung der Häuser im dunklen Wasser beobachten kann. An Orten wie der Kalverstraat, dem Damrak oder dem Dam pulsiert zur gleichen Zeit im wahrsten Sinne des Wortes das Leben. Touristen gibt es wohl immer in der Stadt, aber auch ihre Bewohner sind zu einer multikulturellen Gemeinde geworden, was sich im Gesicht Amsterdams widerspiegelt. Es ist eine Stadt mit einer locker anmutenden Atmosphäre, vielen Cafès, Pubs, (oft internationalen) Restaurants, Coffeeshops und Parks und... natürlich mit vielen Fahrrädern.
Haben Sie sich, wenn sie in Amsterdam waren, schon einmal überlegt wie es wäre, in einem der dortigen Hausboote zu leben, die so idyllisch und oft mit Blumen geschmückt in den Grachten und am Ufer der Amstel liegen? Oder wollten sie einfach nur einmal wissen, wie genau es darin wohl aussieht und wie die Menschen da leben? Nun, kein Problem! An der Prinsengracht gibt es ein Hausbootmuseum. Dort können Sie sich für eine Weile der Illusion hingeben, Bewohner eines Hausbootes zu sein. Sie können durch die (ziemlich niedrigen) Räume gehen, sehen wo die Leute geschlafen haben, sich z.B. Modelle von anderen Hausbooten ansehen sowie einen Film, der ihnen die Freuden und Sorgen eines Hausbootbesitzers näherbringt.
Direkt an der Grenze zwischen Amsterdam und Amstelveen (nicht sehr weit von der Amsterdamer Amstelstation) befindet sich ein interessanter Friedhof. Auch für Leute, die normalerweise nicht gern auf Friedhöfen herumwandern, sollte er sehenswert sein. Sein Name ist "Zorgvlied" und ich würde sagen er ist durch zwei Dinge besonders: seine schöne Lage an der Amstel und den Fakt, dass es dort große Freiheiten gibt bezüglich der Gestaltung der Gräber. So verraten die Gräber hier sicher mehr über die Verstorbenen als auf einem gewöhnlichen Friedhof. Auf "Zorgvlied" fanden und finden "einfache" Leute genauso ihre Ruhe wie bekannte Künstler. Neben diversen anderen Dekorationen sind es nicht zuletzt die vielfältig geformten Grabsteine, die auffallen: In Form einer Blume, eines "Amsterdammertjes" (die typischen Wegbegrenzungen in Amsterdam), eines Frosches (ein Kindergrab),... Oder aber Sie sehen schon soetwas wie abstrakte Kunst: Eine Art Mosaik, in das verschiedene Gegenstände eingearbeitet sind, die der Verstorbenen wahrscheinlich einmal gehoert haben.
SM Szene: Weit über niederländische Grenzen hinaus ist Inge mit ihren legendären Maitressepartys bekannt. Ebenso erwähnenswert: der VSSM (Vereniging Studiegroep Sado-Masochisme), der auf seiner Website stets über aktuelle Termine und Treffen informiert und auch reichhaltige Hotel- und Übernachtungsmöglichkeiten nennt. Außerdem organisiert der Verein jeden 3.Sonntag im Monat einen SM-Nachmittag im NVSH Haarlem, Ripperdastraat 11.
An Amsterdam grenzt Haarlem. Jawohl, auch die Niederlande haben ein Haarlem, sozusagen die Mutter von Harlem, USA. Und hier, in unserem Haarlem, gibt es jeden ersten Freitag im Monat einen bezaubernden Abend: "Erotisch Spielen mit Macht". Von 20 Uhr bis 24 Uhr. Eintritt 7 Euro. NVSH Haarlem, Ripperdastraat 11. Infotelefon: TheoNora +31 (0)224 59 19 72. Ein Geheimtipp, sozusagen.
Und hier ultimative Einkauf-Tipps von Inge: Als eine der besten Shopping Adressen in Amsterdam gilt noch immer Esther Schippers. Die macht göttliche Ledersachen, todschick und auch Feinstes in Lack. Ihr Ausstellungsraum befindet sich in der 1. Jan Steenstraat 112 1072 NR Amsterdam, Telefon +31 (0)20-6623883 einfach nachfragen, wann geöffnet ist. Esther Schippers spricht Deutsch.
Wunderbare Korsetts macht Bizarre Design Marnixstraat 394 a, 1017 PL Amsterdam, Tel.: +31 (0)20-6276844.
Ein herrlicher Laden ist Female + Partners Spuistraat 100, 1012 TZ Amsterdam +31 (0)620 91 52. Er hat normale Ladenöffnungszeiten, soweit ich weiß, Inhaberin Esther ist eine riesig nette Frau.
Übrigens: In Amsterdam sind die Geschäfte samstags bis ca. 16 Uhr geöffnet, manche auch länger. und Achtung: lasst nichts im Auto liegen und bezahlt die Parkgebühren. Am besten stellt man das Auto in eine Tiefgarage oder Parkhaus. Taschendiebe haben Hochsaison und scheuen sich auch nicht, SM-er zu beklauen. Lasst deshalb Euer Gepäck nicht aus den Augen.
Und wer Leder sucht... am Stück, meine ich, der wird fündig einschliesslich aller notwendigen Bastelsachen bei Keizer's Lederhandel, Witbolstraat 5 1032 LC Amsterdam, Tel. +31 (0)6343535 Gummi gibts da übrigens auch.
Mr. B, Warmoesstraat 89 ist einen Besuch wert, dann gibt es Mail & Female in der Berenstraat 9, und RoBs Gallery, Weteringschans 253.
Und ganz gewiss erwähnenswert ist auch: Shine, Hinthamerstraat 200, 5211 MX Den Bosch, Tel.: 073-6104670 www.shine-in-adw.nl, freundliche, kompetente Bedienung und da lässt sich auch ein Parkplatz finden.
J Boekhandel Vrolijk, Paleisstraat 135 (oben gibts die SM-Literatur) Gummifreunde können einen Besuch ans Reichsmuseum verbinden mit einen Besuch bei Black Body, Lijnbaansgracht 292, Amsterdam.
Und auch die Buchhandlung "Die Weiße Rose", Rosengracht 166, Amsterdam ist gut erotisch sortiert. (Montags geschlossen). In Amsterdam haben die meisten Geschäfte Samstags bis 17 Uhr geöffnet.
Last but not least: Mir persönlich ist positiv aufgefallen ein toller kinky Frisör: Cuts and Curls, Hairstyling, Korte Leidsedwarsstraat 74, 1017 RD Amsterdam, Tel. 020-62 46 881
Dies ist meine, sehr persönliche Liste, die ganz bewusst keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sind noch Fragen offen oder wird dringend eine Hotelliste benötigt, dann schreibt mir einfach.
(c) Inge
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