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Ich finde im Internet viele Seiten, die davon erzählen, was die Leute in einer DS-Beziehung erleben. Viele schöne gefühlvolle Berichte, aber auch sehr interessante Foren, in denen die Leute ihre Erfahrungen austauschen. Ich finde jedoch kaum Seiten, die davon berichten, wie Herr und Sklavin zueinander gefunden haben und es gibt noch viel weniger Seiten, die darüber berichten, wie sie die Beziehung wieder beendet haben.
Warum spricht man kaum darüber, was man dabei empfunden hat, obwohl doch gerade auch der Anfang und das Ende sehr viel, über den wahren "Wert" einer DS-Beziehung und den Gefühlen der Menschen zueinander aussagt? Es gibt viele Möglichkeiten, jemanden kennen zu lernen.
Welche Methode am meisten Erfolg bringt und welche man persönlich bevorzugt, sollte jeder selbst entscheiden. Da wir uns hier im Medium Internet befinden, ein paar Beispiele zum Mail-Kontakt: Es gibt Leute, die bevorzugen die "Überrumpelungs-Methode":
"Hallo Sklavin, Du liest diese Zeilen sicherlich in voller Demut und in der richtigen Grundhaltung, sonst wirst du beim ersten Treffen mit einer sehr "angenehmen" (??) Prozedur bestraft. Die Kleidung, die du zu tragen hast, wird dir noch bekannt gegeben. Änderungen oder Anmerkungen, werden nicht gestattet. Alles weitere, werde ich dir dann erzählen."
So, so. Und Du meinst, ich höre Dir noch zu?
Der nächste "startet" nach der zweiten, dritten Mail einen "Versuch", indem er mich auf einmal "Sklavin" nennt und ich ihn ab sofort nur noch mit "Herr" anreden soll:
"Ich wünsche ein weiteres Bild von dir zu erhalten - wenn vorhanden, eines in demütiger Position (z.B. gefesselt), des weiteren wird die Sklavin ihre Redeform gegenüber dem Herrn so umstellen, wie es einer Sklavin gebührt..."
Aha, kennt mich noch gar nicht persönlich, aber fordert schon Unterwerfung. Ich bin nicht automatisch für jeden eine Sklavin. Ich bin es nur für den Mann, den ich als Herrn anerkennen kann, weil er mir das Gefühl vermittelt, dass er mit der Verantwortung über mich, die er auf sich nimmt, tatsächlich umgehen kann.
Dann gibt es noch den "Schüchternen", bei dessen Worte ich schon längst dahin schmelze, der aber versuchen, mich alleine über E-Mail-Kontakt ausreichend kennen zu lernen, bis er sich sicher ist, dass ich die "Richtige" bin. Leider verliere ich im Laufe der Zeit immer mehr die Lust, ihn real kennen lernen zu wollen, da er nicht begriffen hat, dass in der DS-Beziehung der Herr, der "Aktive" und die Sklavin, die "Passive" ist und somit der erste Impuls vom dominanten Part ausgehen muss.
Wenn ich die Neigung in mir trage, mich einem Menschen "unterwerfen" zu wollen, dann wünsche ich mir von "meinem" neuen Herrn - wenn ich das Gefühl habe, dass er an mir als Mensch und nicht als "Objekt" Interesse hat - dass er mir ein kurzes, aber eindeutiges Zeichen gibt, dass er bereit ist, mich als seine Sklavin anzuerkennen.
Im richtigen Moment eine E-Mail oder ein Anruf, einfach bestehend aus dem Satz: "Weil ich Dich will!" oder "Du wirst mir am Montag, um 20:00 Uhr zur Verfügung stehen", lässt mich auf Wolken schweben oder auf die Knie fallen, je nachdem, was "mein" Herr wünscht...
Es kommt leider viel zu oft vor, dass der Dom die Zeichen der Bereitschaft der Sub "übersieht" und auch umgekehrt, dass die Sub noch an dem ernsthaften Interesse des Doms zweifelt, während er "es" schon gerne "ausprobieren" würde.
Somit haben beide sich zwar gefunden, aber sie finden nicht zueinander.
(c)Ina
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