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Die Avalon-Residenz in Berlin – ein besonderer SM Hotel Tipp für spielfreudige Paare und submissive Männer
Residenz- wie das klingt….
Eine wundervolle Assoziation von altem Gemäuer , hohen Räumen, verwinkelten Kellern und einem Platz an dem gelebt und erlebt, geliebt und gelitten wird.
Das Gebäude befindet sich mitten in Berlin-Spandau in einem alten Industrieareal, das von alten Backsteingebäuden aus der Mitte des 19. Jahrhunderts umgeben ist. Man geht durch verwinkelte Gassen und landet schließlich direkt an der Havel – linker Hand ein neues Holztor mit der Aufschrift „Avalon“. Nur die beiden Parkplatzschilder „Lady Marlon“ und „Lady Mercedes“ zeugen davon, daß es sich hier nicht um eine Autowerkstatt handelt. Tritt man nun durch besagtes Tor findet man zwar keine hochherrschaftliche Villa – aber eine große, liebevoll restaurierte Fabrik mit einem riesigen, uneinsehbaren Innenhof. Begrüßt wird man von einer der beiden Initiatorinnen der Residenz, Lady Marlon oder Lady Mercedes. Sie lassen es sich nicht nehmen, neue Gäste durch die gesamte Residenz zu führen und ihnen die Möglichkeiten ihres Aufenthalts zu zeigen.
So steigt man eine Außentreppe hinauf in das Haupthaus und tritt in eine sehr geräumige, moderne Küche, in der sich auch – für kalte Tage – ein alter Kaminofen mit Sitzgruppe befindet. Linker Hand geht es zur Bastion: die Zimmer für die Herrschaft – den roten, den blauen und den grünen Salon nebst den dazugehörigen Badezimmern. Die Zimmer sind unterschiedlich groß und man hat einen sehr schönen Blick auf die Havel . Zur Ausstattung gehören Computer und Internetzugang. Alles in allem erinnern nur Einzelheiten wie liebevoll bereitgelegte Reisigbüschel und eine Sklavenbank daran, daß man sich hier nicht in einer Pension der gehobenen Klasse sondern in einem SM -Hotel befindet.
Verlässt man nun die Gemächer der Herrschaft und geht durch die Küche, dann kommt man automatisch in einen Flur, von dem die einzelnen Spielzimmer abgehen. Eine voll gekachelte Klinik mit gynäkologischem Stuhl, medizinischem Gerät, durchsichtiger Sklavenabfülltoilette und Dusche. Für Nass- und Klinikspiele bestens geeignet.
Gleich daneben befindet sich das fast schon historisch korrekt eingerichtete Schulzimmer anno 1908 mit Schulbänken, Lehrerpult und alter Tafel. Die Fotos an der Wand zeugen von dem pädagogischen Konzept dieser Ära – Mitbestimmung der Zöglinge ist hier nicht existent. Gegenüber befindet sich das Gummizimmer, mit einem breiten Latexbett und einer modernen Vorrichtung einen verschnürten Körper nur auf Knopfdruck nach oben zu bewegen.
Von dort aus kommt man durch die Lounge und einem weiteren Spielzimmer mit Bondage- rahmen, Andreaskreuz und Erziehungsbock. Durch eine weitere Tür gelangt man zum Herzstück des Gebäudes – einer voll restaurierten, 15m hohen Halle, die komplett zu einer Spiel- und Exerzierhalle uminterpretiert wurde. Von der erhöhten Empore, die sich an einer Seite der Halle befindet lässt sich das Geschehen in der Halle überwachen und beobachten. Sulkys, diverse Arten von Käfigen, einen sehr tragfähiger Flaschenzug und verschiedene andere SM- Möbel– es ist alles vorhanden, was das Herz begehrt. Diese Halle ist wirklich unbeschreiblich – man muss sie gesehen haben um die Möglichkeiten zu ermessen, die man hier hat. Zu zweit oder auch in Gesellschaft von mehreren.....
Geht man die Metalltreppen in die Halle runter, kommt man in den Gewölbekeller (Vorsicht, an einigen Stellen besteht hier Kopfstoßgefahr). Gleich linker Hand sind die Stallboxen für Ponies, Schweine und anderes Getier – ausgestattet mit Näpfen, sauberem Stroh und Wassereimern, damit sich auch das Viehzeug wohl fühlt. Etwas weiter kommt man zu einer Einlassung, in der abgeschieden ein alter, hölzerner Beichtstuhl steht, der schon so manch schockierendes Geständnis gehört hat.
Dahinter geht es rechts zur Zelle DeLuxe (eine nicht einsehbare Zelle mit Holztür) und den eigentlichen Zellentrakt. Neben Pritschen und einfachen Decken befinden sich in jeder Zelle ein Notknopf, der – einmal gedrückt - durchdringend im ganzen Haus zu hören ist.
Weiter geht es durch den Gewölbespielkeller am Strafloch vorbei. Dieses Loch ist zwei Meter tief, so daß der Sklave dort aufrecht stehen kann, es ist mit einem schweren Eisengitter abschließbar. Neben dem Stehen kann der Gefangene noch knien oder mit angehockten Beinen sitzen – liegen ist nicht möglich. Seit neuestem ist das Strafloch auch mit einer Fußbodenheizung ausgestattet – damit ein Aufenthalt hier neben den erwünschten Nachwirkungen nicht auch noch unerwünschte Folgen hat.
Nach zwei weiteren kleinen Alkoven geht es ins Verhörzimmer, das Liebesgrüße aus Moskau noch zivilisiert erscheinen lässt. Schwere Holztüren, Stromschalter, alte Schreibmaschinen und altmodische Verhörlampen – bei den Möglichkeiten gibt es nichts, was ein Sklave nicht gesteht.
Aus dem Keller heraus kommt man entweder über die Halle oder aber eine schwere Eisentür direkt in den Hof. Er ist stilecht mit Betonplatten ausgelegt und von einer hohen Mauer zur Havel hin umgeben. Im alten Gemäuer finden sich überall schwere Eisenringe, an denen man Ponies, Sklaven, Häftlinge und Untergebene festmachen kann. Außerdem gibt es noch eine Hundehütte und eine kleines Außengehege für Schweine. Durch einen Sichtschutz ist das Areal vor fremdem Blicken von eventuell cruisenden Booten geschützt. Bei gutem Wetter kann man sich übrigens an den Bootsanleger legen und sich von vorne bis hinten bedienen lassen – so man am richtigen Ende der Gerte sitzt.
Was neben der Größe des Anwesens auffällt, ist die schon fast klinische Sauberkeit. In den oberen Spielräumen und Herrschaftszimmer sowieso aber eben auch im Keller und der Halle. Außerdem ist es schön trocken und im Sommer relativ kühl. Im Winter sorgt eine gut funktionierende Heizung für angenehme Wärme.
Die Residenz wird ab zwei Stunden vermietet – allerdings ist das fast Verschwendung, denn wirklich lohnend wird es ab 24 Stunden, denn dann hat man zumindest eine kleine Chance, die Möglichkeiten der Residenz auch wirklich zu nutzen. 1 Tag inklusive der Nutzung aller Anlagen und Übernachtung im Roten Salon kosten 250 Euro – jeder weitere Tag 200. Die Benutzung einer Zelle (bei Zimmerbuchung) über Nacht, schlägt noch einmal mit 10 Euro zu Buche.
Da das Gelände mitten in Berlin liegt und sehr gut angebunden ist, kann man den Besuch auch gut mit einem Städtetrip verbinden. Aber auch für Berliner, die einfach mal raus aus dem Alltag wollen ist die Residenz mehr als geeignet. Und alle, die eine Party der besonderen Art feiern wollen, sind herzlich willkommen.
Infos gibt es unter: www.avalon-residenz.de oder unter avalon-residenz(at)gmx.net oder persönlich jeden Mittwoch von 10:30 – 13:30 unter 030/ 33503948 
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