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"Catonium" Hamburg:
die neu eröffnete SM & Fetisch Location in Hamburg setzt kaum nachzuahmende Maßstäbe
Über ein Jahr geisterten ebenso beharrliche wie geheimnisumwobene Gerüchte über die Planung und Eröffnung einer sehr großen, neuen SM Lokalität in Hamburg durch die Szene. Wer? Wo? Was genau? Die Fragen waren ebenso vielfältig, wie die Marketingstrategie der neuen Gastronomen konsequent auf spannungsgeladenen Überraschungseffekt zielte.
Am 29.April 2007 öffneten sich nun die Türen des „Catonium“ ab 20 Uhr für VIP Gäste, ab 22 Uhr für alle Interessierten aus Nah und Fern, und alle verband eine enorme Neugier auf das neue Szeneangebot, das sich bereits im Gerüchtestadium mit Bezeichnungen wie „noch nie da gewesen, gigantisch, unbeschreiblich“ schmückte und auch in der Realität diesem Maßstab gerecht wurde.
Auf 3 Ebenen wurde in einem überdimensionalen, roten Neubau in Hamburg-Stellingen ein Platz für SMer und Menschen mit besonderen Leidenschaften geschaffen, der zumindest Europaweit konkurrenzlos sein dürfte. Innenarchitektonisch bis ins Detail geschliffen, präsentieren sich dort Räumlichkeiten, die in Größe, Stil, Farben und Ausstattung einen Rahmen gestalten, der weit über das hinausgeht, was Partygänger und Spielfreudige bisher im Bereich des Möglichen sahen.
Von einem 5 Millionen Projekt ist die Rede, das neben weitläufigem Dancefloor, vielfältigen Barbereichen, einem gotischen Kathedralengewölbe, einer gemauerten, mittelalterlichen „Spiel“-Halle, sämtlich denkbaren Themenräumen, einem orientalischen Bereich und weitläufigen Ruhezonen im Lounge-Charakter, auf einer Ebene auch Hotel-Zimmervermietung im eigenen Haus anbieten wird.
„Wir sind keine Gastronomen, wir sind Konsumenten. Wir haben uns den Traum eines Angebotes wahr gemacht, das wir nirgends finden konnten, aber uns selbst als SMer genau so immer gewünscht haben“, - so begann die sehr sympathische Begrüßungsrede der vier Initiatoren, die – unterstützt von vielen Helfern – noch eine Stunde vor Eröffnung im „Blaumann“ an den vorletzten Dingen gearbeitet hatten, bevor sie partylike gegen 22 Uhr Ihren befreundeten Sponsoren und gespannten Gästen die Ehre gaben.
Gäste, die künftig regelmäßige Besucher für ein Projekt werden sollen, das alle Unterstützung und Aufmerksamkeit verdient. Es steht außer Frage, dass das „Catonium“ enorm von sich Reden machen wird. Durch eine Vielzahl an eigenen und fremden Großevents – erfreulicherweise hat bspw. die lange vermisste Hamburger „Fetish-Ball-Night“ bereits eine neue Heimat hier gefunden, - aber auch für Europaweite Gäste, für die sich ein Hamburg Trip nun ganz besonders lohnt.
Das Ambiente des „Catonium“, das weniger mit der „Unterwelt“ seiner Namensgebung zu tun hat, als vielmehr mit einer überaus gelungenen Mischung aus Stil, Weite und unbegrenzten Möglichkeiten, wird wohl jeden Besucher faszinieren. Nicht nur, wenn er sich als VIP Gast in die eigens angemieteten und Schallisolierten Räume über dem Dancefloor zurückziehen kann, dem ein Theaterbalkon angeschlossen ist, der freien Blick über die gesamte Partylandschaft freigibt. Nein, sicherlich auch für jeden, der sich spielfreudig von all den vielen Räumen inspirieren lassen möchte.
Das soll, - so die leider knappe Antwort der Betreiber am Eröffnungsabend – wohl unter anderem durch eine Jahresmitgliedschaft möglich sein. Die sich, einmalig komplett vorab bezahlt, bei einem Monatsobolus von 27,60 Euro bewegt. Ein fast bedenklich verträglicher Preis, für all das, was das „Catonium“ bieten kann. Aber in der Chance besteht natürlich wie immer auch die Herausforderung… Weite muss gefüllt, Stimmung erzeugt werden. Ein Angebot wie dieses – unvergleichlich in seinen Möglichkeiten – wird sehr oft, sehr viele Gäste benötigen, um so lebendig und lustsprühend zu sein, wie es sich Initiatoren und Besucher wünschen.
Vorbereitete Mitgliedschaftsanträge, eine deutlich transportierte Preisgestaltung, oder auch die Information der Öffnungszeiten wären am Eröffnungsabend schön gewesen. Leider lässt auch die Webseite http://www.catonium.de/ zum Start noch keine genaueren Einblicke zu.
Man darf also auch weiterhin gespannt sein. Nach dem allgemeinen „Aber Hallo“-Effekt und gebührender Beachtung, nach uneingeschränktem Lob und ungläubiger Verwunderung in den Gesichtern aller Gäste, gilt es diese nun mit in die Realität zu nehmen. Eine, der aller Erfolg und kontinuierliches Wachstum absolut zu wünschen ist, die nach erfolgreichem, strategischem Überraschungsfeuerwerk, aber nun sicherlich auch Transparenz und Transport benötigt.
Adressdaten:
„Catonium“
Försterweg 163
22525 Hamburg
http://www.catonium.de
© Lustschmerz Magazin
Andrea Schneider 

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