Spacer München: 21.11.08
Für alle Südlichter gilt am kommenden Wochenende: Le Café Bizarre goes New York! Die nächste Fetish night findet in der Diskothek "New York", Sonnenstr. 25 im Münchner Zentrum statt. Rauchen ist am 21.11. im Partybereich uneingeschränkt möglich, geöffnet ist von 21:30 bis 04:00 Uhr, bitte mit Dresscode. Mehr unter http://www.bdf-party.de/

 

 

 

 

LustSchmerz Story

Dabei sein ist alles / Teil 1
Eine Geschichte von Schreibtischtäter

Der Bus kam wie immer zu spät. Es handelte sich zwar immer nur um drei vier Minuten, aber für einen notorischen Langschläfer, der sowieso schon immer den letzten Bus nimmt, können diese Minuten wertvoll sein, ja sogar über Wohl und Wehe bestimmen.

Endlich bog der Bus um die Ecke. Dank des strähnigen Nieselregens und der für Juli recht kühlen Temperatur von 22 Grad waren die Scheiben beschlagen, blindes Einsteigen in eine dampfende, und leider überfüllte Sauna. Klar gab es keinen Sitzpaltz mehr, so konnte weigstens schon nicht die Unterhose festkleben. Ich war übernächtigt, denn am heutigen Freitag 12-00 war die Deadline zur Abgabe der letzten Seminarhausarbeit und nach dem finalen Beziehungsstreit vor gut einer Woche war die Konzentration zum Tippen so sicher verschwunden wie eine EC-Karte nach dem dreimaligen falschen Eingeben der PIN, was mehrere Zigaretten- und Kaffeegeschwängerte Nachtschichten bedingte.

Mit Katja hatte es hatte wiederholt Ärger gegeben, im Grunde immer um sexuelle Vorlieben, Abneigungen und die Tatsache dass ich den Standpunkt vertrat mit nunmehr 26 Jahren diesbezüglich keine Kompromisse mehr eingehen zu wollen. All dies spukte aber im Augenblick nur peripher in meinem Kopfe herum, da die Uhr heute angeblich im Akkord arbeitete und die Minuten schneller erstellte und verrinnen ließ als sie dies meistens zu tun pflegte.

Sprichwörtlich 5 vor 12 hielt der Bus am Institut, ich drängte ein paar scheinbar ewig Wartende auf die Seite nahm die Beine in die Hand und rannte zum Sekretariat, in das ich schwer atmend eintrat.

„Hallo, ich .... wollte noch die Hausarbeit für das .... Ober..seminar bei Frau Hellmschmidt ab..geben, bin ja noch ...in der Zeit.“

„Ja, legen Sie es bitte einfach auf den Stapel neben der Kaffeemaschine, war ja gerade noch rechtzeitig, ich wollte gerade gehen, tschüss und schönes Wochende.“

Ich verabschiedete mich ebenfalls und schlenderte nun, all der Anspannung entledigt, Richtung Cafeteria, wohl in der Hoffnung den einen oder anderen Kommilitionen zu treffen. Erst als ich die verwaisten Tische vorfand wurde mir wieder klar, dass ja Freitag war und dementsprechend wenig bis nichts los war. Die Kaffeeausgabe hatte auch schon geschlossen, weshalb ich zum Automaten ging, denn nach all dem Stress waren nun einfach Kaffee und Zigarette angesagt. Schon von weitem erkannte ich Mini, eine alte Bekannte, wie sie in Ihrer hektischen Art am Münzrückgabeknopf des Kaffeeautomaten herumfummelte und gar nicht mal so leise vor sich hinfluchte. Wir kannten uns aus einigen Grundstudiumsseminaren und auch von der einen oder anderen Party, hatten aber andere Freundeskreise, so daß Treffen mit ihr eher selten waren. Zudem hatte Sie einen festen Freund in Köln, von dem man im allgemeienen nicht viel wusste, außer dass Mini fast jedes Wochenende bei ihm war.

„Hallo Mini!“

Aus Ihrem „Zur Hölle mit dem Scheiss-Automaten-Hersteller“-Film gerissen drehte sie sich abrupt um, und schaute mich mit Ihren weiten, blauen Augen erschrocken an.

„Ach du bists. Hallo Jan, alles wieder OK? Hab dass von Dir und Katja über drei Ecken mitbekommen, tut mir leid für euch.“

Puh, damit hatte ich nun  nicht gerechnet, dass Sie mich so direkt und schnell darauf ansprechen würde. OK, Sie hatte durchaus eine forsche Art, und von einigen „Rotweingesprächen“ wusste ich auch dass verworrene Gedankengänge und derartiges gut bei Ihr aufgehoben waren aber so direkt?

„Ääää, jaa... is dumm gelaufen, hat wohl nicht so gepasst. Aber wie geht es Dir denn so?“

„Tja, eigentlich genauso wie Dir. Vor drei Wochen bin ich zu Steffen nach Köln gefahren, aber schon am Donnerstag weil Theorien und Methoden am Freitag ausgefallen war. Hab mir gedacht: „Überrasch´mal Steffen, kommst nen Tag früher, und wen seh ich , als ich am Zollstock aussteige? Steffen und irgendeine seiner Jurachics, rumknutschend und Händchenhaltend. Hab ihn dann direkt darauf angesprochen, er ist total sauer geworden, ich würde ihm hinterherspionieren, ich hätte ja anrufen können, was ein Quatsch. Er meinte dann noch dass er sich sowieso von mir trennen wollte und, naja, dann hab ich mir gedacht: Mini, scheiß auf den Typen...“

Mini schaute mir ernst in die Augen und bevor ich, total überrascht von dieser Neuigkeit etwas schlaues erwidern konnte meinte sie: „Ich hab schon gehört warum das zwischen Dir und Katja nicht funktioniert hat, die Gute war nicht gerade das was man landläufig als seriös bezeichnet. Aber mal ehrlich, so ein Hausmütterchen hätte doch sowieso nicht zu Dir gepasst. Die......“

Nun war ich endgültig baff, innerhalb weniger Sätze hatte sich in meinem Hals ein Klos gebildet, der die Speiseröhre offensichtlich zu sprengen drohte. Die kleine, süße Mini wußte von meinen geheimen Leidenschaften. Nie hatte ich das Bedürfnis meine Vorlieben für Bondage, Gummi, und diverse andere schräge Neigungen in irgendeiner Art und Weise öffentlich auszuleben, oder auch in verworrenen oder verwegenen Diskussionen mit guten Freunden zu erörtern. Und nun stand vor mir ein Deluxegirl, clever, schlagfertig und bildhübsch obendrein und sprach mich ziemlich direkt auf dieses Thema an. Ich bemerkte dass sich während dieses Gedankenganges mein Blick auf ihren üppigen Busen gesenkt hatte der sich fröhlich aus dem Decolletté wölbte und auf Linse, Iris und Gehirn gleichermaßen anziehend wirkte wie frisch gewaschene Hemden auf Tomatensoßenflecken. Langsam hebte sich mein Blick und Mini schloss gerade mit:

„... kannst ja heute Abend vorbeikommen. Das Wetter soll noch schlechter werden und ne Freundin schaut auch vorbei. Ich mache einen Salat, wenn du Lust hast bringst noch eine Flasche Wein mit, die Videothek ist gut gefüllt, vielleicht so gegen 9?“

Ich stimmte zu, und nicht nur bei mir, auch beim Automaten schien nun der Groschen gefallen zu sein, denn unerwartet ließ er den Euro frei, der klimmpernd aus dem Automat auf die Fliesen fiel. Mit einer kurzen Umarmung und einem netten Lächeln ließ mich Mini am Automaten stehen und wandte sich einer Komilitonin zu, die gerade noch in Blickweite Richtung Ausgang lief. Ich ließ meinen Blick noch einmal gedankelos aber dafür gefühlsgeladen über ihren Po wandern, der in dem kurzen Jeansrock swingte wie Elvis in seinen besten Tagen. Wie in einer Shampoowerbung drehte sich Mini noch einmal rasch um, ihre langen schwarzen Haare fuhren Kettenkarussell und mit einem kleinen Augenzwinkern ließ sie mich dann endgültig stehen.

Katja, Mini, Phantasien, alles schien einem Strudel gleich vom Kopf aus durch den Körper zu zischen und dermaßen hin und her gerissen nahm ich den Heimweg in Angriff:

Mini hatte Recht behalten: Es war halb neun Abends und es pisste wie aus Kübeln. Frisch geduscht und rasiert schnappte ich mir einen guten 2003er Bocksbeutel und nahm die Strassenbahn in die Stadt. Seit Mini aus ihrer WG ausgezogen war wohnte Sie alleine in einem sanierten Altbau nahe der Mensa. Besucht hatte ich Sie dort noch nicht, aber die Strasse war mir geläufig so dass ich mir deswegen keinen Kopf zu machen brauchte. Nach dem üblichen Smalltalk an der Gegensprechanlage wurde die Tür summend geöffnet. Zu meiner Freude bemerkte ich zuerst den Aufzug, der mir den Weg in den vierten Stock erheblich erleichtern würde. Oben angekommen bat mich Mini auch schon zur Tür herein. Nach einer kurzen Umarmung meinte sie, dass ich schon mal im Wohnzimmer Platz nehmen solle, sie wolle noch den Salat zu Ende anrichten. Ich gab Ihr den Wein zum kaltstellen und nahm auf der großen,schwarzen Ledereckcouch Platz. Schlicht aber hochwertig war das Wohnzimmer eingerichtet, durch die Balkontür konnte man die Festung auf der anderen Seite des Maines sehen. Über den Flur konnte ich immer wieder Mini in ihrem weißen Kniellangen Kleid barfuß durch die Küche huschen sehen, mal mit Schüsseln und Tellern, mal mit Essig und Öl. „Willst du was trinken?“ tönte es aus der Küche. „Rechts neben dem Fernseher ist die Hausbar, ich nehm nen Martini, du auch, oder?“ Noch während ich einschenkte kam sie mit einer Schüssel buntem Salat und zwei gut gefüllten Weingläsern aus der Küche, stellte alles ab und beinahe zeitgleich kamen wir nebeneinander zu sitzen. Es schmeckte hervorragend, die Soße war mit etwas Sesam angemacht worden und auch die angebratenen Sonnenblumenkerne machten sich hervorragend zu Chiabatta mit Wachholderschinken. Nach einer angeregten Diskussion bei der wir vom neuesten Tratsch über Unikram bis hin zur vorgezogenen Bundestagswahl verfielen warf ich ein, wo denn die angekündigte Freundin sei? Mini stand auf, sammelte das Geschirr ein und meinte:

„Sarah ist im Schlafzimmer, schreibt ne dringende Email, scheint wohl etwas länger gedauert zu haben. Geh sie doch bitte holen bevor ich nun vollständig aufräume, das Schlafzimmer ist vor der Haustür rechts.“ Etwas verwundert stand ich auf und ging aber zu besagter Tür.

Ohne zu klopfen trat ich ein, die Deckenlampe brannte nicht, nur der aufgeklappte Laptop spendete ein leises Hell in den unbekannten Ausmaßen des fremden Schlafzimmers.

„Sarah?“ fragte ich ein wenig zaghaft, als ich auch dann niemanden erkennen konnte als sich meine Augen an das Schummerlicht gewöhnt hatten.

„Mini, du musst dich täuschen, Sarah ist nicht da!“, rief ich, den Blick immer noch forschend durch das Halbdunkel gleiten lassend.

„Doch!“ kam es direkt hinter mir, „schau mal nur genau hin.“ Erstaunt drehte ich mich um. Gleichzeitig bekam ich einen sanften Stoß und ich ging ein paar Schritte weiter in den Raum. Mini nahm mich an der Hand und führte mich schnurstracks an das Bett am anderen Ende des Raumes. Erst schien es als zeichneten sich unter der schwarzen Tagesdecke Konturen eines menschlichen Körpers ab, und auch schemenhafte Bewegungen waren nun bei genauerem Hinsehen zu erkennen. Anschließend sah ich auch dass eine Reihe Gurte unter der Decke verschwand, die allesamt entweder am Kopfteil oder an verschiedenen Ösen seitlich an den massiven hölzernen Bettpfosten stabil befestigt waren. Schlagartig sammelte sich Blut in meinen Lenden und die letzten Schritte auf das Bett zu fielen mir dank eines mächtig anschwellenden Ständers nicht sonderlich leicht, da meine Gedanken die wildesten Kapriolen schlugen. Als ob Mini an meinen Gedanken teilgenommen hätte machte sie zwei schnelle Schritte und zog mit den Worten „Voila, Sarah ist doch hier!“ die Decke vom Bett. Der Anblick der sich mir bot ubertrumpfte meine wildesten Phantasien. Gewiss, die eine oder andere Freundin oder Affäre war bereit gewesen mal Stiefel zum Rock zu tragen, oder auch ein Latexhößchen. Aber hier...

Mini schaltete eine dezente aber ergiebige Stehlampe an, so dass sich das Bild vervollkommnete. An zwei Spreizstangen gefesselt lag völlig gummiert ein blondes Mädel, deren langes blondes Haar durch eine Haubenöffnung am Hinterkopf auf die Matraze fiel. Ein riesiger roter Ballknebel, der durch ein Ledergeschirr unverrückbar in Sarahs Mund festgehalten wurde war der einzige Farbtupfer dieser bizarren Szenerie. Gierig sog ich alle Details in mich auf. Breites Lederhalsband mit D-Ring, Augenklappe, frei liegende,  Brustwarzen, die aufgerichtet aus dem gemiederten Catsuit hervorstanden. Oberarmlange Handschuhe, ein enges Hößchen welches auf ein beneidenswertes Innenleben schließen ließ und schließlich schwarze Gummistrümpfe, die in scheinbar endlose Heels ausliefen, welche mittels eines kleinen Schlößchens und Riemens überhalb der Knöchel befestigt waren.    

„Kannst ruhig was sagen, sie kann dich nicht hören, an der Maske sind Ohrenstöpsel angebracht, gerade müsste Beethoven kommen. Das ist doch das was Du Dir angeblich so sehr gewünscht hattest, also bitte sehr!“ Ungläubig schaute ich Mini an.

„Sara kenn ich seit dem Gymi, sie ist auf Besuch aus Hannover und diese ihre Leidenschaft ist nun mal die selbe wie Deine, und meine übrigens auch. Eigentlich stehen wir nicht so auf Frauen, aber als ich von deiner Ex die Geschichte hörte, Sara sich gestern spontan auf Besuch angemeldet hatte und du heute hinter mir in der Uni aufgetaucht bist hat sich eines zum anderen ergeben und wir haben beschlossen mal was neues auszuprobieren, nun für dich dürfte es ein wenig mehr neues sein.“ Ihr Lächeln war einfach umwerfend durchtrieben.

„Es gibt nur eine Bedingung, also eigentlich eher zwei, wobei die sich auseinander ergeben.“

Ein kurzer Blick auf den glänzenden, makellosen Körper unter mir vertrieb alle auch nur im eventuellsten vorhandenen Zweifel.

„Also Regel Nummer Uno: Für alle Spieleabende hab ich das Sagen,  Regel Nummer zwo: Alles was mit Sarah heute Abend passiert werden wir in einer zweiten Runde mit Dir anstellen, a´right??“

Der Weihnachtsmann und der Osterhase feierten an Pfingsten eine Party, und ich war dazu eingeladen. Ohne mit der Wimper zu zucken sagte ich „ja!!“, wobei meine Stimme selbst bei dieser kurzen Antwort vor Aufregung zitterte.

„Gut, ich möchte jetzt dass Du ins Bad gehst und Dir dort die Klamotten anziehst die in der Tasche hier sind, versuch nicht jetzt schon Druck abzulassen, auch wenn Du kaum mehr laufen kannst. Aber du musst dennoch ohne Steifen in die Hose schlüpfen.“ Schelmisch schielte sie auf die mächtige Beule in meiner Hose, gab mir einen flüchtigen Kuss auf die Wange und schob mich bestimmt Richtung Tür.

„Schnell umziehen, schnell umziehen“ schoss es mir durch den Kopf, da ich nicht wusste wie lange ich noch Stand halten wollte, bzw. konnte.
Ruckzuck war ich aus meinen Sachen geschlüpft und beschäftigte mich mit den neuen Klamotten. Die Hose war eine extrem enge Gummihose, die mittels eines Riemens noch enger gezogen werden konnte, wenn man sie denn erst mal angezogen hatte. Schließlich war ich soweit entspannt dass dies auch gelang und ich schloss als nächstes die ledernen Manschetten um Fesseln, Handgelenke und Hals. Als die Atmungsstutzen sicher in die Nasenlöcher geschoben waren, und mit jedem Zuziehen eines Riemens sich die lederne Haut strenger und strenger um meinen Kopf schloss, wurde ich froh dass ich diese enge Hose trug, in der ein Aufrichten meines Kumpans nun nicht mehr möglich war. Zuletzt zog ich einen Riemen fest der von der Schädeldecke über ein Ohr unter dem Kinn hindurch und wieder über das andere Ohr zurück verlief, und zwar so stramm dass an ein Öffnen des Mundes nicht mehr im entferntesten zu denken war. Ich nahm die Augenklappe, trat vor die noch immer geschlossene Schlafzimmertür, knöpfte die Augenklappe an der Maske fest, und klopfte dann  blind und stumm an die Tür. Das Öffnen bemerkte ich nicht, aber eine Hand packte mich fest am Unterarm und zog mich über die Schwelle. Hinter mir fiel die Tür ins Schloss. Mit einem geübten Griff wurde der Riemen zwischen meinen Beinen noch weiter nach hinten gezogen und mit einer Schnalle gesichert. Immer noch wortlos streckte jemand meine Arme aus, und zog mir Handschuhe darüber, offensichtlich Fäustlinge die ebenfalls mit Riemen und Schlößchen an den Handgelenksmanschetten befestigt wurden. Jetzt war ich vollkommen hilflos, in meiner Hose tobte ein Kampf der gegen die strammgezogene Gummihülle nicht zu gewinnen war.

„Setz dich bitte langsam hin“ vernahm ich wie durch Watte, und ich landete auf einem harten Stuhl. Ich fühlte wie mein Hals an die scheinbar sehr hohe Lehne fixiert wurde. Deutlich enger wurde mein nackter Oberkörper mit drei breiten Lederriemen an die Lehne herangezogen, so eng, dass die Atmung wesentlich flacher wurde. Meine Unterarme kamen in seitlichen Halbschalen zum liegen, die dann verschlossen wurden und mit einem selbst durch die Maske noch deutlich wahrnehmbaren KLICK einrasteten. Als die Fussfesseln dann an enstprechenden Halterungen befestigt wurden war die Bewegungslosigkeit perfekt. Ich versuchte ein wenig zu Zappeln, aber die erfolglosen Bewegungen waren für einen Außenstehenden höchstens durch Muskelzucken erkennbar. Mit einem Male wurde die Augenbinde abgenommen, geblendet wurde ich jedoch nicht, da die Beleuchtung immer noch recht schummrig war. Ich saß auf einem großen, hellen Holzstuhl und blickte genau in einen auf Augenhöhe angebrachten Wandspiegel. Von rechts trat Mini in mein Blickfeld, sie war wunderschön. Ein ganz schlichtes, langes schwarzes Gummikleid zierte sie sehr. Aus dem schmalen Spalt zwischen den schwarzen Heels und dem Kleidsaum war mit größtem Augenverdrehen eine durchsichtige Gummistrumpfhose zu erkennen. Perfekt abgerundet wurde ihre Erscheinung durch oberarmlange schwarze Handschuhe und ein schmales, ebenfalls schwarzes Halsband das mit glitzernden Steinen besetzt war. Langsam näherte sich ihre Hand meinem Kopf, und ganz sanft fuhr sie mit ihren eindrucksvollen Fingernägeln über mein maskiertes Gesicht, während sie mit der anderen Hand ebenfalls sehr bedächtig über die gefesselte Brust in Richtung meines verpackten Schwanzes glitt. Mein Atem wurde intensiver und schneller, was sich als leises Pfeifen aus den Nasenstutzen äußerte. Sie schaute mir ganz tief in die Augen.

„Na Sweetie, gefällt Dir das? Kann ich mir denken. Du siehst aber auch zum Anbeißen aus. Deine Ex hat wirklich keine Ahnung was sie verpasst.“ In diesem Augenblick drückte sie ein wenig stärker unten zu, es tat nicht weh, aber ich hatte in dieser äußerst engen Hose sowieso schon gewaltig mit Platzproblemen zu kämpfen. Mir entfuhr trotz der Knebelung ein ziemlich lautes hmmmm, was Mini mit einem Lächeln quittierte.

„Jepp, Dir gefällt das, dann werden Dir die nächsten Ereignisse sicherlich auch gefallen! Du kannst Dich sicherlich noch an unsere Abmachung von vorhin erinnern?! Gut, wir vefahren folgendermaßen. Schon heute mittag habe ich mit Sarah darüber gesprochen, und wir haben uns für ein Spiel entschieden, bei dem man „Behandlungen“ gewinnen kann, oder sie zum besseren Verständniss aufgebrummt bekommt. Es waren 13 zur Auswahl, Sarah hat ihre 3 Tabus bereits ausgewählt. Nun darfst du noch 3 Tabus auswählen und dann bleiben nach Adam Riese noch sieben Behandlungen übrig, und um die spielen wir dann später, verstanden?“ Ich nickte so gut es ging und Mini nahm einen Stapel Karteikarten vom Tisch auf, auf dem wohl die Behandlungsmaßnahmen standen.

„Nachdem Sarah schon eine ganze Weile wartet, schlage ich vor wir beschleunigen deine Auswahl, OK?“ Wieder nickte ich, was ich allerdings im nächsten Augenblick bereuen sollte, denn Mini sagte noch: „Atme bitte so tief wie möglich ein!“ und sobald dies geschehen war verschloss sie meine Atemlöcher mit einem Streifen Tape. Ich sog wie irre aber Luft war keine mehr zu bekommen. Sofort hielt sie mir die erste Karte vor die Augen, sprach aber auch laut und deutlich.

„Atemkontrolle. Tabu oder nicht?“ Ich schüttelte mit dem Kopf
„Langzeitfesselung?“ Schütteln
„Auspeitschen?“ Ich nickte stürmisch, das wollte ich nicht haben
„Natursekt?“ Wieder nickte ich stürmisch aber verdammt, schon nach vier Vorschlägen waren zwei Tabus erreicht, na das konnte ja heiter werden

„Bodywrapping?“ Ich schüttelte den Kopf, Die Vorstellung in Folie oder Klebeband von Kopf bis Fuss völlig eingewickelt zu sein reizte mich sehr. Andererseits hatte ich keine Zeit mehr zu denken denn erstens zog Mini schon wieder eine neue Karte und zweitens merkte ich langsam das fiese Klopfen welches bei Atemreduktion eintritt.

„Keuschhaltung?“ Ich schüttelte den Kopf, ich musste mir die letzte Ablehnung wirklich gut einteilen.

„Nadelung?“ Scheisse ich dachte kurz nach, so gut dies eben bis in die Haarspitzen erregt und unter langsam aufkommender Atemnot ging. Ich dachte an KV und sonstige wirklich ekelhafte Sachen, aber die Vorstellung Nadeln da unten...? Ich musste mich darauf verlassen, dass Sarah ebnfalls die Tabus weise gewählt hatte, aber...

„Nadelung?“ wiederholte Sarah ihre Frage. Ich nickte, und im selben Augenblick zog sie mir das Tape von der Nase, küsste mich auf meinen Ledermund und flüsterte mir ins Ohr: „Mögen die Spiele beginnen!“

(c) Schreibtischtäter

 

 
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