Spacer München: 21.11.08
Für alle Südlichter gilt am kommenden Wochenende: Le Café Bizarre goes New York! Die nächste Fetish night findet in der Diskothek "New York", Sonnenstr. 25 im Münchner Zentrum statt. Rauchen ist am 21.11. im Partybereich uneingeschränkt möglich, geöffnet ist von 21:30 bis 04:00 Uhr, bitte mit Dresscode. Mehr unter http://www.bdf-party.de/

 

 

 

 

LustSchmerz Story

Der Mittwoch ..
Eine Story von Lady Antonia

Wie jeden Mittwoch öffne ich das Gartentor zu meiner Herrin. Ich gehe den schmalen Weg bis zu ihrem Haus. Freude, Lust, Sehnsucht und ein Gefühl der Hingabe begleiten mich. Ich läute, aber die Tür wird nicht geöffnet. Ich wage es nicht, ein zweites Mal zu läuten, denn das ist mir untersagt.

In meinem Kopf rasen die Gedanken. Was ist passiert? Sonst öffnet sich die Tür beim ersten Läuten sofort. Ist heute Mittwoch? Hab ich mich im Tag geirrt? NEIN!! Es ist Mittwoch, exakt 14:00 Uhr.

Unsicher gehe ich ein paar Schritte um das Haus. An einem kleinen Anbau sehe ich einen großen Zettel, mit meinem Namen. Was hat sie vor? So etwas ist mir neu. Ich kann folgendes lesen:

"Lieber Sebastian,
hinter der Bank steht eine Tasche. Öffne sie. Dann ziehst Du Dich nackt aus. Hier im Garten! SOFORT!! In der Tasche befindet sich Alles was Du benötigst.
Deine Herrin"

Ich bin überrascht, nervös und, dieser Zustand erregt mich. Ohne einen weiteren Moment zu zögern, ziehe ich mich nackt aus, denn ich kenne die Stimme meiner Herrin und weiß, wie sie jedes dieser Worte gesprochen hätte! Nun stehe ich einen Moment ratlos da und weiß nicht was DIES alles zu bedeuten hat. Es sollte ein ganz normaler Mittwoch werden, dachte ich. Und jetzt?

Jetzt stehe ich bekleidet mit einem Lederslip und dem Halsband nackt im Garten. Doch ihr Halsband gibt mir Sicherheit und ich spüre förmlich die Anwesenheit meiner Herrin. Und mir wird bewusst, es beginnt ein neues Spiel. Das Spiel mit der Lust !!

“Hallo, ist da Jemand? Ihr Taxi ist da!“ mit diesen Rufen nähert sich ein junger Mann dem Haus. Bevor ich mich gegen den Anbau drücken kann hat er mich entdeckt. Mit einem leichten Grinsen im Gesicht spricht er mich an: “Hallo, Du musst Sebastian sein. Zieh diesen Mantel über und komm mit.“ Dann wirft er mir den Mantel zu, dreht sich um und wir gehen schweigend zum Auto und steigen ein. Während er den Motor startet, wirft er einen Blick in den Rückspiegel und gibt mir zu verstehen, dass die Augenbinde auf dem Rücksitz für mich bestimmt wäre. Dann gibt er Gas und man hört nur das Durchdrehen der Räder.

Da meine Augen verbunden sind, habe ich keine Ahnung wohin die Fahrt geht. Stadteinwärts? Ich versuche mich krampfhaft auf die Geräusche zu konzentrieren- DA!! Das war das Läuten einer Schulklingel. Dieses Läuten kenne ich nur zu gut. Also fahren wir am alten Gymnasium vorbei – stadtauswärts. Etwas nervös stecke ich die Hände in die Manteltaschen und ich lasse meine Gedanken einfach treiben. Aus dem Radio dringt leise Musik an mein Ohr.

Wie lange diese Fahrt gedauert hat, weiß ich nicht. Irgendwie habe ich es geschafft, mich völlig abzulenken und vielleicht habe ich sogar etwas „gedöst“. Das Bremsen muss der junge Mann noch üben. Unsanft falle ich etwas nach vorn und der Wagen hält. “Endstation! Nimm die Augenbinde ab und viel Spaß heute noch.“ Mit diesen Worten verabschiedet sich der Taxifahrer und ich steige aus.

WAS soll ich hier?  Ich stehe allein, bekleidet mit einem Mantel, Lederslip, Halsband und barfuss vor einem Hotel. Mein Kopf beginnt zu rotieren und langsam nehme ich auch die ersten Passanten wahr. Am liebsten würde ich jetzt im Erdboden versinken.

Wieder dieses Reifen quietschen, der Taxifahrer hat zurückgesetzt, dreht die Scheibe runter und ruft mir zu: “Ach ja, Zimmer 159, also dann, viel Spaß!“ Was habe ich für eine Wahl? Sicher, ich kann mir ein Taxi rufen und wieder zum Haus der Lady fahren. Allerdings müsste ich dazu auch in dieses Hotel an die Rezeption, da ich weder ein Handy noch Münzen für die Telefonzelle bei mir habe. Außerdem reizt mich jetzt dieses Spiel. Selbst die Kommentare und Reaktionen der Passanten werden unwichtig.

Mutig setze ich einen Fuß vor den anderen und fast ein wenig zu selbstbewusst stoße ich die Pendeltür zur Empfangshalle auf. Warme Luft schlägt mir entgegen und innerhalb weniger Sekunden scanne ich die Halle um den Fahrstuhl ausfindig zu machen. Meine Hände stecken leger in den Taschen. Somit verhindere ich das Aufschlagen des Mantels und ich bin froh, dass keiner der Hotelgäste bemerkt, dass ich fast kein Kleidungsstück trage.

Endlich, ich stehe vor dem Lift und das Aufblinken der Anzeigetafel sagt mir, dass ich nicht lange warten muss. Viel zu hastig steige ich ein und drücke auf:  *1. Etage*. Gott sei Dank, ich bin allein und nun kann ich mein Spiegelbild in Ruhe betrachten. Meine Hände stecken noch immer in den Manteltaschen und langsam breite ich die Arme aus. Der Mantel öffnet sich und ich sehe mich, fast nackt. Das Halsband spiegelt sich im Licht der kleinen Lampe. Ein Lächeln geht über mein Gesicht und jetzt weiß ich auch, warum Fahrstühle meist verspiegelt sind.

Ein Gong ertönt und die Tür öffnet sich. Vor dem Fahrstuhl stehen Hotelgäste, die mich während des Aussteigens etwas verwundert ansehen. Doch diese Blicke stören mich im Moment gar nicht, ich bemerke nicht einmal, dass der Mantel immer noch offen ist.

Zimmer 159, sagte der Taxifahrer? Mein Blick streift über den Gang, muss ich nach rechts oder nach links?  Da, ein Wegweiser, Zimmer 150 .- 160 links. Was erwartet mich im Zimmer 159? Jetzt werde ich nervös und meine Hände zittern etwas. Viel zu hastig gehe ich den Gang entlang, bleibe vor der Zimmertür mit der Nummer 159 stehen und versuche ruhig zu werden. Aber es gelingt mir nicht. Mein Atem geht zu schnell und zu allem Unglück macht mich diese verdammte Ungewissheit geil.

Auf mein Klopfen ertönt ein entferntes “Herein!“. Zaghaft drücke ich die Türklinke nach unten und betrete den Raum. Hinter mir fällt die Tür ins Schloss und so sehr ich mich auch anstrenge, entdecke ich weder meine Herrin noch eine andere Person.

Hilflos stehe ich in der Mitte des Zimmers und bevor ich dazu komme, mir weitere Gedanken zu machen, höre ich sie rufen: “Du kommst spät, mein lieber Freund. Zieh den Mantel aus und begrüße mich gebührend!“

Endlich! Da ist sie, diese Stimme die ich so liebe und manchmal auch fürchte. Schnell reiße ich mir den Mantel vom Leib und gehe in die Richtung, aus der ich die Stimme meiner Lady vernommen habe. Die Tür ist angelehnt. Ich klopfe leise an und frage: “Darf ich eintreten Herrin?“

Ein Lachen dringt durch die angelehnte Tür. “Ja sicher oder verstehst du meine Sprache nicht mehr?“  Wieder hole ich tief Luft und stoße die Tür auf. Helles Licht, Marmor, duftende Öle und mittendrin meine Herrin. Sie sitzt lächelnd in einer Wanne und genießt ein Schaumbad. Mehr als 2 Schritte muss ich nicht machen, dann sinke ich auf die Knie und mit zittriger Stimme höre ich mich sagen: “Herrin, da bin ich. Verfügen sie über mich.“

Jetzt fällt jede Spannung von mir ab, ich fühle mich sicher und ich hebe sogar unaufgefordert den Kopf. Wir schauen uns in die Augen und ihr Lächeln sagt mir, dass es ein schöner Tag wird. Wortlos greife ich zu dem Massageschwamm und beginne meine Herrin zu *baden* . Es ist das erste Mal, dass ich solch einen „intimen“ Moment mit meiner Herrin teilen darf.

(c) Lady Antonia, nach einer wahren Begebenheit

 

 

 
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