Spacer Spielzeug, das SMer Herzen begehrt:
img src="http://www.lustschmerz.de/LS/http://web-001.meo-team.com/catalog/affiliate_show_banner.php?ref=522&affiliate_banner_id=18" border="0" alt="Welcome to your phantasies...">

 

 

 

 

Psyche und Devotion - ein Erklärungsansatz von Julian

Oft wird von SMlern gefragt, was es denn eigentlich ist, was uns zu eine devoten Haltung veranlaßt, wenn die eigentliche Grundhaltung im Alltag eines Menschen meist sogar eher dominante Züge und Durchsetzungsvermögen aufweißt. Aber auch nicht SMler denen ich begegnet bin fragten mich aus reiner Neugier, was das für ein Gefühl ist das uns fasziniert und zutiefst bewegt.

Erstaunlicherweise sind es gerade die starken und selbstbewußten Menschen, welche eine sehr stärkere devote Ader haben als andere oder sollte ich sagen, gerade solche Menschen ? Wenn mich eines in meinen Gefühlen zum nachdenken bewegt hat so war es der absolut tiefste Punkt den ich bisher erreichen konnte. Das war ein Zustand der absoluten Selbstaufgabe aber dennoch beschützt durch einen geliebten Menschen. Warum lasse ich mich als Mensch der auf seinen Stolz bedacht ist in eine Rolle absoluter Demut drängen ? Warum lasse ich Schmerz zu, wo doch gerade Schmerz oft als etwas negatives empfunden wird ? Schmerz wird mit Gewalt und Verletzungen assoziiert ebenso mit innerem, seelischem Schmerz. Das sind Dinge die auch ein SMler wie jeder andere Mensch als Übel empfindet. Wie auch immer sind es gerade solche Wesenszüge des SM, welche uns soviel Glück bescheren. Oft wird gesagt, dass das eigentliche Leben nichts mit der SM Neigung zu tun hätte, dass Charakterzüge nichts mit der eigentlichen Neigung zu tun hätten. Diese Meinung kann man durchaus vertreten. Welche/r Sub pocht nicht im beisein einiger Vanilla verständlicherweise auf ihre/seine Eigenständigkeit ? Was ich sehr gut verstehen kann und auch unterstützen würde. Dennoch, gerade die Stärke eines Menschen scheint mir nicht unwesentlicher Bestandteil der Devotion zu sein.

Stärke im Alltag = Fähigkeit schwach sein zu können ?

Im Berufsleben sowie eigentlichen allen Lebenssituationen geraten wir an Menschen die uns schaden wollen. Auch im alltäglichem Leben haben wir mit viel Demütigung zu kämpfen, die durch Ablehnung oder Verachtung entstehen kann. Alle Menschen haben verschiedene Fähigkeiten damit umuzugehen. Es gibt Menschen die dies hinnehmen und schlucken sowie Menschen, die dies gut verarbeiten und sehr wehrhaft sind. Wenn es uns auch beschäftigt so ist dies meist für uns Alltag und trifft nicht derartig tief, dass es uns zu sehr bewegen würde. Man ist an die Widrigkeiten des Lebens gewöhnt. Wenige Personen lassen viele Menschen nahe an sie heran. Dies würde Verletztlichkeit bedeuten. Und Verletztlichkeit wird oft ausgenutzt. Es ist eine typische Schutzvorrichtung, dass wir Distanz zu Angriffen verbaler oder sonstiger Art auf uns halten und uns nur wenigen vertrauten Menschen mit unseren Wunden Punkten öffnen. Das Leben lehrt, wer nicht stark ist geht unter. Aber gerade deswegen mag der Wunsch schwach zu sein ein ungeheurer Luxus darstellen. Sicherlich ist es eine wohltat sein seine ganzen innerlichen Schutzbarrieren abzulegen um sich in die Arme eines geliebten Menschen zu begeben. Wenn jemand seinen Kopf in den Schoß eines anderen legt so ist dies verletztlich und gerade deswegen schön. Seine Stärke fallen zu lassen um sich dafür auch noch lieben zu lassen ist für fast alle Menschen Seelenurlaub. Schließlich will sich jeder von den Strapazen des Alltags erhohlen dürfen und seine Wunden lecken. Dies gelingt jedoch fast nie vollständig. Meist klammert sich etwas noch an der eigenen äußeren Stärke, da wir alle, wenn wir ehrlich sind, Angst haben davor verletzt zu werden, wenn wir einem Menschen Zugang zu unserem eigentlichen Ich gewähren. Die einen mehr die anderen weniger. Und gerade jene Menschen, die im Leben nicht die Souveränität besitzten mit Konfrontationen wirklich erfolgreich umzugehen fällt die Abgabe ihres Selbstschutzes schwer.

Mir fiel auf, dass ich die Menschen als äußerst devot in Hinsicht SM empfunden habe, welche es nicht an der Fähigkeit mangelt sich zu öffnen, da sie auch sonst eher souveräner Natur sind. Hierzu möchte ich alledings sagen, dass ich dies so empfinde, wer dies anders sieht möge mich eines Besseren belehren. Sie genossen den Luxus der Selbstaufgabe anders als die meisten Menschen, die wir als "Normalos" oder "Vanilla" bezeichnen würden ( Anmk. : Das ist eher liebevoll gemeint als abwertend ). Es sind Menschen, die sich nicht nur aufgeben indem sie sich in die Arme eines vertrauten Menschen begeben sonder zusätzlich auch noch bewußt in eine unterwürfige Rolle geleiten lassen. Und das ist meist der Scheidepunkt an dem das Verständnis zwischen SMler und Vanilla auseinanderklaft. Selbstaufgabe ist für viele ein Begriff, aber dann in gleichmäßig verteilten Rollen. Warum soll man sich auch noch psychisch oder seelisch weh tun lassen ?

Schmerz und Demut als Weg zu sich selbst

Wer kennt das nicht ? Oft beherrschen uns viele Gedanken, Probleme die uns beschäftigen Dinge, die erledigt werden müssen etc. Wenn es uns nicht gut geht so fällt es schwer sich selbst aufzugeben, denn schließlich hat man zu funktionieren. Und nicht nur das, manchmal sagt auch der eigene Stolz, der eigentlich auch eine gesunde Schutzfunktion übernimmt und uns damit vor Schaden schützt, das er nicht will, dass wir uns fallen lassen. Wenn ich nun gefragt werde, warum ich dazu Schmerz oder Demut benötige, dann kam ich nicht selten auch ins Grübeln. Andere Menschen können doch auch Nähe und Wärme empfinden ohne sich klein machen zu lassen. Für mich selbst kam ich zu dem Entschluß, dass Schmerz sowohl körperlicher Art als auch seelischer für mich eine Hilfe ist oder vielleicht sogar die effektivere Methode meinen Stolz und meine Schutzbarrieren die durch mein Leben entstehen abzulegen um meinen Seelenurlaub antreten zu können. Das mag auch gerade das sein, was viele betonen indem sie sagen, dass gefesselt werden sie befreit. Wenn ich wehrlos bin und erniedriegt so ist keine Stärke oder Stolz vorhanden. Wir klammern nicht mehr an unserer täglichen Defensive sondern lassen diese Mechanismen "fallen", lassen uns fallen. Denn alles, was wir aufrecht erhalten um uns zu schützen kostet Kraft und es entspannt Geist und Körper, wenn wir uns von diesen Kraftanstrengungen erhohlen können. Somit ist für mich der Schmerz ein Weg mich von meinem Ich zu lösen, jene Dinge die mich ständig beschäftigen fahren zu lassen und mich nicht an etwas zu klammern. Demut und Schmerz sind in diesem Fall das Instrument mich für eine kurze Zeit vergessen zu können. Sicher, ich könnte mich auch bei einem geliebten Menschen in die Arme legen, aber hätte das diese Intensität ? Für mich sicherlich nicht, für andere mag dies reichen. Ich habe stehts das Gefühl gehabt so mehr zu erreichen mich weiter zu lösen und hinzugeben als ich es ohne gekonnt hätte. Es ist eine Möglichkeit mich selbst zu erleben ohne ständig von irgendetwas abgelenkt zu sein. Wir alle haben einen Schwachen Kern, aber ich frage mich, wieviele ihren eigenen Kern wirklich schon betrachtet haben.

Wunden streicheln

Wenn nun jemand entgegnet, dass dieser Schmerz als solches zwar eine Erfahrung sei, aber die Liebe, welche eine Beziehung wiederspiegelt nicht ausdrückt so kann ich das nachvollziehen. Aber gerade an dem Punkt, wo ich mich selbst verliere ist einer Partnerin eine viel größere Möglichkeit gegeben mich innerlich zu erreichen. Wenn ich mich wie in jeder anderen Beziehung streicheln lasse so tut dies sicherlich sehr gut. Dennoch hat ein Streicheln ohne den ganzen vorausgegangen Prozess, der während eines Spiels abläuft, nicht die Intensität die es haben könnte. Ein Mensch der mich liebt aber nicht sehr tief zu mir vordringt gibt mir auch Liebe. Für mich persönlich, aber auch für viele andere, ist das Streicheln nach oder mitten in einem Spiel ein völlig anderes. Wenn die eigenen Schutzbarrierren entfernt sind so sind wir sehr verletztlich. Aber diese Barrierren halten meistens nicht nur das ab, was uns vielleicht emotional bedroht sondern auch, was uns Wärme geben könnte. Nicht selten sind Menschen, die viel Schmerz erlebt haben unzugänglicher für Liebe als solche die dies nicht erleben mussten. So ist für viele SM viellaucht auch ein Weg um sich für Zuneigung verstärkt zu öffnen. Denn ohne Abwehrhaltung gelangt wesentlich mehr wirklich in uns ein als es vielleicht sonst geschehen würde.

Kontraste

Wenn eines an SM fasziniert so ist es wahrscheinlich der Kontrast der meist entsteht zwischen Liebe und Härte, Einsamkeit und Nähe, anziehen und abtoßen, Wärme und Kälte usw. Wer seine Hand in eiskaltes Wasser hält und danach in lauwarmes wird feststellen, dass sich das lauwarme Wasser wärmer anfühlt als wenn er direkt in dieses gefasst hätte. Wie ist es denn nun, wenn man Schmerzen erduldet und dann Zärtlichkeit erlebt ? Ist nicht dann die Zärtlichkeit um ein vielfaches intensiver ? Wenn wir allein gelassen werden für einige Zeit um uns dann in Arme begeben zu drüfen macht es diese Berührung nicht weitaus wertvoller ? Ich denke ja. Allein dieser Aspekt gibt uns viele Möglichkeiten zu verstehen was SM bedeuten kann. Wenn ich mir über Schmerz oder Demut Anerkennung verdienen muss so bin ich wesentlich stolzer auf meine Leistung und kann meine Belohung erst richtig genießen. Wie kann ich denn Wissen, was Freiheit bedeutet, wenn ich die Gefangenschaft nicht kenne ? Dieser Vergleich mag zwar hinken, da keiner von uns freiwillig in den Knast marschiert um nacher die Freiheit zu schätzen , aber warum sollte man dies nicht im beisein eines geliebten Menschen erleben ? Schließlich ist das Gefühl der Freiheit und Erleichterung nach einem Spiel aus unterwürfiger Position ein ungleich bewußteres und schöneres als sonst vielleicht wäre. Und ein Lachen mag weitaus ehrlicher sein, wenn man zuvor geweint hat.

Der Reiz eines starken Menschen

Wer hat sich nicht schonmal bei einem niedlichem Plappermaul gedacht, wie dieses wohl demütig und klein erscheint. Wie ist es denn, wenn dieser selbstbewusste Mensch gerade Dir seine Demut schenkt ? Ist es nicht der Reiz einen starken Menschen schwach zu sehen ? Ehrlich gesagt lächel ich innerlich über die Fehler, die Subs machen. Das sind diese Momente an denen das Herz hüpft und man erkennt, wie schwach und dabei so schön ein starker Mensch erscheinen kann. Und es entsteht eine unglaubliche Dankbarkeit dafür, dass gerade dieser besondere Mensch Dir diese Schwäche zeig, welche sonst niemand erleben darf. Sicher, man könnte diesem Menschen weh tun. Aber hinsichtlich des unglaublichen Vertrauens, welches durch die Auslieferung gezeigt wird wäre es ein Frevel eine solches Geschenk nicht zu honorieren. Denn was kann ein Mensch mehr schenken als sich selbst ? Somit berührt ein/e Sub die Gefühle des Partnes mit diesem Geschenk ungemein. Und es nicht selten als würde man ein kleines Kind in den Armen wiegen, welches in der eigentlichen Beziehung auch zu einem feurigen Drachen werden kann ;) .

Spiegel des Lebens

Ja, ich denke SM ist ein Spiegel des Lebens. Im leben erleben wir oft Schmerz und Liebe, schlechte und gute Zeiten. All dies wechselt sich ab und läßt uns kämpfen oder lachen. Dies gehört zum Leben dazu und wir müssen schlechte Phasen auch als Teil des Leben akzeptieren. Aber wie ist es denn, wenn man die schlechten Phasen des Lebens mit einem Seelenverwandten durchlebt ? Dies ist doch eine unglaubgliche Erleichterung. Ein Mensch der einem die Hand hält während man durch das Feuer schreitet ist ein unglaublicher Schatz. Leben wir nicht in diesen Moment am intensivsten ? Wenn der Schmerz groß aber Liebe vorhanden ist so ist der eigentliche Schmerz nicht so stark und die Liebe umso schöner. Wenn ich nun Schmerzen erleide die durch einen geliebten Menschen zugefügt werden und dieser Mensch mich anlächelt und mir dabei die Hand hält so ist dies ein wunderschöner Moment. So gesehen erleiden wir auch im SM Momente des Glückes und des Schmerzes. Wer kennt es nicht, wenn Schmerz nicht genießbar ist und ein anderer Mensch ein opfer abverlangt. Dieses mag man gerne geben, denn man bekommt Wärme dafür zurück. Ein guter Freund sagte einmal, dass er manchmal nicht weiß, wenn er toppt aus welcher Sicht er alles wahrnimmt. Oft habe er das Gefühl mitzuleiden. Und dieses Gefühl einer starken Verbindung trotz einer Distanz aus einer Rollenverschiebung resultierend zu besitzen ist faszinierend.

Ein Ventil für Ängste

Menschen verdrängen oft. Jeder tut dies. Manche mehr, manche weniger. Viele haben irgendwo Schmerz begraben, der im Moment des Erlebens zu stark war als das man ihn hätte verarbeiten können. Sich selbst daran zu tasten mag schwer sein. Für mich persönlich habe ich seltsamerweise gerade die devote Rolle oft als Ventil dessen empfunden. Schmerz, den ich irgendwo im Kopf verbarrikadiere nicht zu öffnen ist ein Problem. Alles, was ich verdrängt habe in meinem bisherigen Leben wirkt unterbewußt auf mich ein. Manchmal verliert man den Überblick darüber oder man kann sich nicht an Ursachen des Schmerzes erinnern. Oft schützt man sich auch selbst davor und will bzw. kann sich nicht dami auseinandersetzten. Aber auch dies fällt für mich unter das, was ich als Schutzbarriere bezeichnet habe. Oft kam in Spielen dieser unterbewusste Schmerz hoch. Nicht selten, wenn ich Porbleme hatte bin ich dann in Tränen ausgebrochen. Seltsamerweise war dies nichts negatives für mich. Vielmehr habe ich den Schmerz ausgeweint, was ich ohne ein Spiel als Mittel vielleicht nicht geschäft hätte. Wenn dann auch noch eine zärtliche Hand mich berührte so wurde oft aus den Schmerzenstränen Freundentränen.

Aber dazu will ich sagen, dass dies natürlich kein Lösung ist. Wer ständig versucht dies darüber zu kompensieren macht sich abhängig. Aber in manchen Phasen ist dies eine wohltat.

Ich hoffe, dass das, was ihr gelesen habt euch anspricht und ihr euch vielleicht auch bestätigt fühlt. Ich kann in vielen Dingen nur für mich schreiben. Daher sind es meist nur Gedanken meinerseits. Ein Grund mehr, warum ich immer an Dialogen interressiert bin. Ich bitte Aussagen nicht als absolut zu verstehen. Diese Darstellung beruht auf meinen Erfahrungen und nicht mehr. Ich verneine nicht, dass es viele andere Sichtweisen und Erfahrungen gibt. Dies ist nur, was ich glaube erkannt zu haben. Wer sich dazu kritisch äußern möchte sollte sich herzlich dazu eingeladen fühlen dies zu tun.

(c) Julian aka Lederhaut

 

 

 
Best of Toys!
Suspension für Geniesser: Geniale Ledermaske, komplett geschlossen, mit Knebel, Schnürverschluß, in tiefschwarz. Besonders aufwendig gearbeitete Ausführung, mit separat abnehmbaren Klappen für Augen und Mund. Mundstück mit Gummiknebel (bißfest). Integriertes, verstellbares Lederhalsband mit Schloßsicherung (Schloß im Lieferumfang enthalten).  >>
Spacer
SM Partner
... finden sich selten auf der Strasse oder am Arbeitsplatz. Sie treffen sich meist im Internet durch konkretes Kennenlernen. Step by Step, weil die Liebe einschlägt, oder man einfach so verdammt gut miteinander sprechen und spielen kann. Man kann sich dafür 1000 Nächte mit bunten Fakes um die Ohren schlagen, oder dort suchen, wo sich Menschen nicht scheuen, Ihren Realnamen zu hinterlegen. Optimale Sicherheit und Ehrlichkeit für private Frauen und Männer mit realem Partnerwunsch bietet bisher nur die LS Community. Aber das verwundert ja nicht wirklich, oder? >>
Spacer
Neu & lesenwert
Sie, eine junge, erfolgreiche Innenarchitektin, begegnet in der Mittagspause ihm: einem eleganten, wohlhabenden Fremden, der sie verwirrt und gleichermaßen fasziniert. Als er sie zu sich bittet, zögert sie zuerst, aber ihre Neugier ist stärker. Sie lässt sich auf ihn ein und gerät in eine neue, aufregende Gefühlswelt.In immer intensiver werdenden raffinierten Ritualen wird sie in ihr unbekannte erotische Sphären eingeführt. Ein neuer Roman von Ambiente, erhältlich im LS Online Shop! >>
Spacer
 

[ Home | Impressum | Kontakt | Media-Daten ]
© Das Copyright für sämtliche Inhalte dieses Magazins liegt bei LustSchmerz Hamburg oder den Autoren.
Jegliche Verwendung von Texten bedarf einer schriftlichen Genehmigung.

LustSchmerz Community LustSchmerz Shopping Home