Spacer München: 21.11.08
Für alle Südlichter gilt am kommenden Wochenende: Le Café Bizarre goes New York! Die nächste Fetish night findet in der Diskothek "New York", Sonnenstr. 25 im Münchner Zentrum statt. Rauchen ist am 21.11. im Partybereich uneingeschränkt möglich, geöffnet ist von 21:30 bis 04:00 Uhr, bitte mit Dresscode. Mehr unter http://www.bdf-party.de/

 

 

 

 

Lustschmerz Story

Eine Liebe im Internet  
von ton ami

Und ihr stöhnen wurde lauter, es drang ihm direkt in sein hirn und machte seinen puls schneller. Es war sehr lange her, dass er eine frau so leidenschaftlich und verlangend hatte stöhnen hören und spürte, wie sehr ihn dies erregte. Er stand hinter ihr und hatte mit beiden händen ihre lenden umfasst. Ihr schoß war nass von seiner zunge und von ihrer erregung. Das machte ihm das eindringen leicht. Er bewegte sich langsam in ihr und spürte die wärme ihres schosses in sich übergehen. Sie kniete auf dem bett, hatte den kopf in ein kissen gedrückt und zuckte bei jedem stoß vor verlangen. Er fasste sie fester und seine bewegungen wurden schneller. Er fasste sie so derb an wie er nie zuvor eine frau angefasst hatte, dabei wirkte sie so zerbrechlich, eine erwachsene frau im körper eines jungen mädchens.  Aber es schien ihr nichts auszumachen, im gegenteil, je fester er sie fasste, um so mehr erregte es sie. Bald konnte er sein stöhnen auch nicht mehr unterdrücken und stöhnte laut im rhythmus seiner stöße. Sie stemmte sich ihm entgegen und er war tief in ihr, stieß schneller und fester und tiefer. Ihr stöhnen ging in ein wimmern über und er erlöste sie mit rasend schnellen bewegungen bis ihm fast die sinne schwanden. Dann lagen sie erschöpft und eng umschlungen auf dem bett eines hotels, von dem aus man den prächtigen dom der stadt zum greifen nah sah. Er spürte ihr herz an seiner brust schlagen und sie hatte den kopf an seinem hals vergraben, als suche sie schutz vor allem bösen dieser welt.

Sie hatten sich durch langeweile und 1000 dumme zufälle in einem dieser spiele-rooms  kennengelernt, wo man auch chatten konnte. Er hatte sie angeklickt und sie spielten und chatteten miteinander und bedankten sich artig und gingen wieder. Nach wochen sah er ihren nick wieder und klickte sie an. Ihre unterhaltung wurde persönlicher, sie lachten und scherzten, veralberten sich gegenseitig und die eine oder andere bemerkung hatte deutlich einen erotischen unterton. Der abschied war jedesmal etwas herzlicher. So ging es mit unterbrechungen über monate, bis  sie sich ihre bilder zumailten. Sie sah einen mann mitte 50, mit blaugrauen augen und einem sympathischen lächeln, er sah sie, schlank, 12 jahre jünger und noch viel jünger wirkend mit einem fast verlegenen lächeln um die augen. Seitdem suchte er abends ihren nick und sein herz klopfte, wenn er sie sah und es tat ihm weh, wenn sie sein hallo nicht erwiderte weil sie ihn nicht bemerkte. Bald merkte er, dass ihm der chat mit ihr sehr viel bedeutete, mehr, als er wahrhaben wollte und er sagte es ihr. Sie war für den moment betroffen, dies entsprach auch ihrem naturell, aber es freute sie doch und das spürte er. Und irgendwann sagte sie ihm, dass auch ihr der chat mit ihm viel bedeute.

Und es kam, dass er im herbst 2004 dienstlich in ihrer stadt zu tun hatte und sie fragte, ob man sich treffen wolle. Sie wollte es. Sie wollten es beide. Sie trafen sich im foyer seines hotels und gingen erwartungsvoll und voller herzklopfen aufeinander zu. Sie kannten sich bereits von den bildern, die sie sich gemailt hatten. Aber sie kannten weder den klang ihrer stimmen noch den geruch ihrer haare, sie kannten nichts voneinander weiter als dass sie beide fest gebunden waren und familie hatten und die vielen worte, die der andere im chat getippt hatte. Sie begrüssten sich wie liebe bekannte mit einem lächelnden hallo und einen leichten kuss auf die wange. Sie hakte sich bei ihm unter, als sei es das selbstverständlichste der welt und sie gingen durch den nachmittag und redeten und schwiegen und redeten und schauten sich an und lächelten und konnten es doch nicht so richtig glauben.

Und bald wussten sie beide, dass sie mehr wollten als nur reden und gingen zum essen in das restaurant seines hotels. Er berührte leise ihre hand und sagte ihr, dass er sehr glücklich sei und dass er aber noch glücklicher wäre, wenn sie beide allein und zusammen sein könnten. Sie schwieg ein paar sekunden, die ihm wie eine ewigkeit erschienen, und sagte lächelnd, dass sie auch gern  mit ihm allein sein würde. Und sie gingen auf sein zimmer und umarmten und küssten sich das erste mal fest und lange. Er zog sie aus und sie bewegte sich geschickt, um ihm zu helfen, ihre sachen abzustreifen. Ihre nacktheit und ihre unbekümmertheit nahmen ihm den atem, sie machten ihn zugleich ruhig und nahmen ihm das letzte quentchen scheu. Er zog sich ebenfalls aus und sie erkundeten voller neugier und mit zitternden händen den körper des anderen. Sie spürte seine erregung in ihren händen wachsen und er spürte an seinen fingern schnell ihre feuchtigkeit. Sie lächelten sich an und wussten, heute gab es kein gestern und kein morgen, heute gab es nur sie beide. Sie kniete sich auf das bett und bot ihm ihren feuchten schoss. Und sie liebten sich, als sei es das letzte mal. Und ihr stöhnen wurde lauter, es drang ihm direkt in das hirn ....

P.S. und sie lieben sich noch immer. Sie haben sich entdeckt und auch, dass aus schmerzen eine ungekannte, unermessliche lust erwachsen kann. Es hat sie anfangs erschreckt, heute ist sie seine sub. Sie leben ihre liebe aus, so gut und so oft es eben geht.    

(c) ton ami           

 

 
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