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Das Schlimmste, was in einer Beziehung passieren kann: die Leidenschaft füreinander ist erlöschen, die Beziehung funktioniert nicht mehr, es kommt zur Beendigung.
Es ist eh nicht mehr zu retten, also warum soll man sich für das Ende noch so große Mühe geben? Weil es von dem "richtigen" Ende abhängt, wie sehr ein Mensch leidet. In einer gut funktionierenden DS-Beziehung, übernehmen beide Seiten die Verantwortung füreinander. Deshalb sollte der Part, der die Beziehung beendet, auch für ein "würdevolles" Ende sorgen, egal, ob es der dominante oder devote Part ist, der einen Schlußstrich zieht.
Und er sollte es dann auch wirklich tun und es nicht hinter dem Rücken des Partners anderen Leuten erzählen, während er seinem Partner noch eine "heile" Welt vorspielt.
In einer DS-Beziehung wird angestrebt, dass die Sklavin sich "ganz" in die Hand ihres Herren begibt. Das bedeutet, dass sie in der Regel viel Gefühl in diese Beziehung investiert, denn anders wird es ihr nur schwer möglich sein, sich so tief fallen zu lassen, wie ihr Herr es sich wünscht.
Sie wird sich nur unter sehr großem seelischen Druck dazu veranlasst fühlen, sich aus eigenem Anliegen von ihrem Herrn zu trennen. Schließlich hat sie sich zu Beginn dieser Beziehung dazu entschlossen, ihm zu "gehören". Zu einer solchen Entscheidung gehört Mut und sie sollte gut überlegt sein.
Deshalb wird sie diese Beziehung auch niemals leichtfertig aufgeben. Sie wird viel "erleiden", bevor sie in der Lage ist, sich aus dieser Beziehung zu lösen.
Wenn der Dom bereit ist, die Verantwortung für eine Sklavin zu übernehmen, dann sollte er sich gleichzeitig darüber im Klaren sein, dass es auch zu seiner Verantwortung gehört, diesen großen seelischen Druck bei seiner Sklavin zu erkennen und sie - zu ihrem Wohl - aus seinen Diensten zu entlassen.
Es ist leicht gesagt, dass eine DS-Beziehung beendet ist, wenn einer der beiden sich "abwendet", aus welchen Gründen auch immer. Doch ebenso, wie sich wohl jede Sklavin wünscht, eines Tages von ihrem Herrn ein symbolisches Zeichen zu erhalten, dass sie ihm "gehört", so braucht sie genauso das Gefühl, von ihm aus seinen Diensten "entlassen" zu werden.
Auch wenn mancher darüber "lächeln" mag: erst dieses symbolische "Freilassen" wird es der Sklavin ermöglichen, sich tatsächlich von ihrem Herrn zu lösen.
Ich habe weiter oben geschrieben, dass beide Seiten die Verantwortung füreinander übernehmen. In einer funktionierenden DS-Beziehung, "braucht" der Herr seine Sklavin genauso, wie sie ihn braucht. Auch er kann seine Erfüllung nur durch sie erhalten, indem sie ihm die Möglichkeit schenkt, seine Dominanz leben zu können.
Und so existiert auch der Fall, dass der Herr abhängig von seiner Sklavin wird. Dass er nicht in der Lage ist, sich - wenn es erforderlich wird - von der Sklavin zu lösen und er sie einfach nicht gehen lässt. Dann muss die Sklavin stark genug sein, ihrem Herrn die Grenzen ihrer DS-Beziehung aufzuzeigen.
Sollte die Sklavin dies nicht tun, werden beide darunter leiden, denn in einer DS-Beziehung ist es nun einmal der dominante Part, der die größere Macht besitzt. Wenn er nicht mehr in der Lage ist, seine Macht zu kontrollieren, dann wird sie sich eines Tages gegen ihn wenden und gleichzeitig gegen seine geliebte Sklavin.
(c)Ina
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