Spacer Spielzeug, das SMer Herzen begehrt:
img src="http://www.lustschmerz.de/LS/http://web-001.meo-team.com/catalog/affiliate_show_banner.php?ref=522&affiliate_banner_id=18" border="0" alt="Welcome to your phantasies...">

 

 

 

 

SM City Tipp 11-1


NEW YORK
vorgestellt von Lyssa

SEXY NEW YORK CITY: Ich lebe nicht in New York (leider), sondern war selbst nur zu Besuch dort. Ich bin kein also kein Insider, und die geschilderten Eindrücke sind daher natürlich sehr subjektiv. Ein anderer Besucher an einem anderen Abend mag die Atmosphäre in einem der Clubs ganz anders empfinden. Ich habe versucht, meine recht schlaflose Zeit dort aufzuteilen zwischen dem üblichen Sightseeing, Shopping und Ausflügen in die SM-Szene. Sehr hilfreich dabei war neben den üblichen Reiseführern auch der "Sexy New York City 2001"-Führer ($ 9,95; ISBN 1-929377-13-4), der in NY in den meisten größeren Buchhandlungen erhältlich ist.

Wer gezielter New Yorks erotische Seiten erkunden möchte, sollte sich dieses Buch unbedingt zulegen. Der Reiseführer enthält eine sehr umfangreiche und gut kommentierte Auflistung diverser Läden für SMer, Schwule, Lesben, Heteros - egal ob man gewagte Latexklamotten, gutsortierte Buchhandlungen oder Nachtclubs sucht, das Buch hilft einem in jedem Fall weiter. Und wenn man genug Zeit hat, sollte man die Gele-genheit nutzen und ein wenig über den SM-Horizont hinausblicken. Ich hatte enorm unterhaltsame Nächte in schwulen Bars, und die Frauenszene in New York ist bunt, vielfältig und wirklich, nun ja, "hot".

SM SZENE

Die Frauen sind gerngesehene, respektierte Gäste, die viel Flair und Glamour verbreiten. Einige der Frauen haben sich zudem einen Namen als Party-Veranstalter gemacht - der Black & Blue Ball der Frauen des Studios ArenaBlaze ist legendär und inzwischen wohl das größte SM- und Fetish-Event New Yorks. Ich habe wirklich sehr, sehr sympathische "Pro-Dommes" kennengelernt, und verdanke ihnen einen der amüsantesten Abende dort - eine echte "Girl's Night Out" in verschiedenen Clubs (vielen Dank an Leda und Troy Morgan!).

Ein weiterer, sehr erheblicher Unterschied zu Deutschland ist die strikte sexuelle Enthaltsamkeit bei Parties in den dortigen Clubs, was auf mich zunächst sehr befremdlich wirkte. Meist wird man bereits auf der Homepage und gleich beim Betreten des Clubs durch große Schilder darauf hingewiesen, daß der Austausch von Körperflüssigkeiten (ja, auch Zungenspielereien) und jegliche Form von Penetration, egal ob oral, vaginal oder anal, strengstens untersagt ist. Der Betreiber des Clubs wird auch tatsächlich auf die Einhaltung dieses Verbotes achten und im Zweifel höflich, aber bestimmt "dazwischen gehen". Ein erstaunlicher Vorgang für deutsche Besucher, die meist ganz andere Szenen gewohnt sind.

Das hat allerdings weniger mit Prüderie der dortigen SMer als vielmehr mit den strikten New Yorker "sex laws" zu tun. Diese Gesetze verbieten u.a. Kombinationen von "alcohol and nudity" und natürlich Sex in öffentlich zugänglichen Lokalen. Wer sich nicht daran hält, ist ganz schnell seine Lizenz zum Alkoholausschank wieder los (und damit wird schließlich das Geld verdient) oder muß gleich die Türen seines Etablissements schließen. Das führt unter anderem dazu, daß es in New York erstaunlich wenig Strip-Lokale gibt, und in den wenigen wird strikt auf einen Abstand von zwei Metern zwischen Tänzerinnen und Kunden geachtet. Die legendären Lap-Dancer dürfen daher auch nicht nackt sein, sondern müssen brav die Höschen anbehalten und die Brustwarzen überkleben. Die Gesetze über Sex in öffentlichen Lokalen stammen überwiegend aus den Zeiten der ersten AIDS-Hysterie in den 80er Jahren. Um eine Ausbreitung des HIV-Virus zu verhindern, wurden damals schwule Darkrooms geschlossen und Analverkehr in solchen Örtlichkeiten verboten. Die Proteste der schwulen Szene führten aber keineswegs zu einer Lockerung der Gesetze, statt dessen wurde kurzerhand jegliche Form sexueller Betätigung verboten et voilà, die Gleichberechtigung war wieder hergestellt. OK, genug des Einleitungsgeplänkels, auf zu den wirklich wichtigen, praktischen Informationen!

BDSM Organisationen

Es gibt eine Fülle von Organisationen in New York, die sich alle bequem über Linklisten im Internet finden lassen. Ich will daher bloß die größeren anführen. Eine gute erste Anlaufadresse für Informationen ist die 1971 gegründete und damit älteste heterosexuell ausgerichtete SM-Vereinigung der USA, die

Der Schwerpunkt ihrer Aktivitäten liegt auf allgemeinen Gesprächsgruppen, die sich jeden Dienstag treffen, und einer Fülle von Special Interest Groups, die sich Mittwochs treffen. Dazu kommen gelegentliche Ausflüge und Parties. Genauere Informationen und Termine entnimmt man am besten der Website: Einen ebenfalls recht umfangreichen Terminkalender mit diversen Gesprächsgruppen, Workshops, kleinen Parties u.ä. bieten die DomSubFriends, zu finden unter www.DomSubFriends.com Regelmäßige Play-Parties an jedem ersten Samstag im Monat wie auch ganze "Weekend Getaways" veranstaltet zudem die Gruppe DsDesires, www.dsdesires.com. Lesben und bisexuellen Frauen sei daneben noch ganz besonders die Lesbian Sex Mafia mit ihren zahlreichen Treffen und Parties ans Herz gelegt - www.lesbiansexmafia.org. Generell ist es sinnvoll, vorher Kontakt zu der gewünschten Gruppe aufzunehmen um sicherzustellen, daß das jeweilige Treffen auch wirklich nicht nur Gruppenmitgliedern zugänglich ist. Außerdem hat man so natürlich evtl. schon einen erste Ansprechpartner und steht nicht ganz allein dort rum.

SM-Clubs, Restaurants und Parties

Der Club "Paddles" existiert bereits seit 1984 und ist eine echte Institution. Die verwinkelten Kellerräume sind wirklich sehr sauber, hervorragend ausgestattet und beherbergen auch ungewöhnliche Großgeräte, deren Handhabung man sich am besten zunächst von Michael, dem Betreiber des Clubs, erklären läßt. Vom Käfig, über diverse Pranger, Gynstühle, Streckbank bis hin zum drehbaren Kreuz ist wirklich alles vorhanden. Dementsprechend trifft man hier auch viele Paare, die vor allem zum Spielen hergekommen sind und weniger, um die neueste Fetisch-Mode vorzuführen. Man muß daher auch nicht unbedingt vorher shoppen gehen, um irgendeinen Dresscode zu erfüllen.

Die Gäste sollen nicht in erster Linie gestylt aussehen, sondern sich wohl fühlen und Spaß haben. Einen maßgeblichen Anteil daran haben aber auch Michael und seine Frau Laura, die beide unglaublich freundlich sind und sich für auswärtige Gäste gern Zeit nehmen, sofern der Laden nicht gerade überquillt.

Michael ist bereits seit 1979 in der New Yorker Szene aktiv und hat viele nützliche Infos und noch mehr interessante Anekdoten parat. Gemütlich reden läßt sich am besten an der "Whips and Licks Café"-Bar, die neben den üblichen Getränken auch hervorragende frische Waffeln mit Eiscreme bietet. Trotz der großen Anzahl an spielfreudigen Paaren fühlt man sich aber auch als Single sehr wohl dort.

Das "Paddles" (250 West 26th Street, zwischen 7th und 8th Avenue) hat jeden Freitag und Samstag von 22 Uhr bis 5 Uhr geöffnet. Daneben gibt es aber auch noch diverse Special Events, wie z.B. die monatliche "Over the knee Party", deren Termine man am besten der Website entnimmt: http://www.paddlesnyc.com Der Eintritt beträgt $30 für Männer und $5 für Frauen und TVs (diese Staffelung ist recht typisch für New York).

Weniger wohl gefühlt habe ich mich jedoch im ebenfalls recht bekannten "Hellfire Club". Der dustere Keller ist zwar auch gut ausgestattet, nur wird leider auf Sauberkeit so gar keinen Wert gelegt. Frauen haben dort zwar freien Eintritt, aber an dem beachtlichen Männerüberschuß scheint das auch nicht viel zu ändern. Gleich beim Eingang bekommt man die oben erwähnten Regeln ausgehändigt, wonach jegliche Form von Geschlechtsverkehr verboten ist. Explizit erwähnt wird dort allerdings auch, daß öffentliches Wichsen erlaubt ist, wovon die anwesenden Männer ausgiebig Gebrauch machen. Diese Politik trägt maßgeblich zur Atmosphäre des Clubs bei. Oder um mal Klartext zu reden: wenig Action, aber haufenweise wichsende Männer älteren Baujahres.

Das umfangreiche Programm entnimmt man wiederum am besten der Website: http://www.hellfireclubny.com . Der Club befindet sich 28 9th Avenue (zwischen14th Street & und Hudson Street) und hat Donnerstag von 20 Uhr bis 3 Uhr, und Freitag/Samstag von 22 Uhr bis 5 Uhr geöffnet.

Wer gehofft hatte, einen Blick in den berüchtigten Club "The Vault" werfen zu können, der wird leider enttäuscht werden, denn der Laden hat bereits vor etwa zwei Jahren seine Pforten geschlossen. Das gilt ebenso für das SM-Restaurant "La Maison de Sade", über das auch in Deutschland immer mal wieder etwas zu lesen war, und das auch in einigen aktuellen Reiseführern noch aufgeführt wird.

Statt dessen kann man sich aber nun im "La Nouvelle Justine" bewirten lassen. Der Laden ist nicht besonders groß, strahlt dafür aber viel "Dungeon-Atmosphäre"

aus. Die Wände schmücken Bilder von Eric Stanton, an der Bar ist unterschiedlichstes SM-Zubehör ausgestellt und daneben wartet eine Mini-Bühne nebst Pranger auf mutige, respektive ungehörige Gäste. Im Hintergrund laufen erotische Videos und die wechselnden DJs verbreiten zumeist düstere Klänge. Man kann dort entweder zum Essen hingehen oder aber auch bloß einen Drink an der Bar genießen. Die Drinks tragen Namen wie "Pornolagniac" oder "Urophiliac" (nein, ich fürchte der kleine Langenscheidt hilft hier nicht weiter), und werden von der gut gestylten Barfrau auf Wunsch selbstverständlich auch im Hundenapf serviert.

Abenteuerlustige bestellen vom Sonderteil der Karte und nehmen für $20 die Dienste der hauseigenen Dominas und Sklaven in Anspruch. Das reicht von Spanking über Doggy Training bis hin zu Public Humiliation und Verbal Abuse. Das Publikum ist sehr gemischt, und ich habe dort zwei sehr unterschiedliche Abende verbracht. Mal trifft man eher auf neugierige japanische Reisegruppen oder wird Zeuge eines sehr angeheiterten Junggesellenabschieds, dann wiederum trifft man spielfreudige SMer, und schon ist die Atmosphäre eine ganz andere. Wie man den Abend dort erlebt, scheint also reine Glückssache zu sein.

Sonntags trifft man dort jedoch ab 20 Uhr im Rahmen der Party "Flesh-Theater" ($5 Eintritt) auf ein eher SM- und Fetish-orientiertes Publikum. Das "La Nouvelle Justine" (101 East 2nd Street, zwischen 1st Avenue und Avenue A) hat täglich von 18 Uhr bis 2 Uhr geöffnet, die Küche schließt jedoch bereits um 23 Uhr. Einen virtuellen Eindruck kann man sich unter http://www.lanouvellejustine.com verschaffen.

Wenn man übrigens eh grad in der Gegend ist, sollte man sich ruhig einen Abstecher ins "Lucky Cheng's" gönnen, das direkt um die Ecke liegt (24 1st Avenue, zwischen 1st und 2nd Street; http://luckychengs.com). Hier lassen sich die schönsten Drag Queens der Stadt blicken und unterhalten das Publikum auch gerne mal mit einer Gesangseinlage auf der Bühne. Weitaus unterhaltsamer als das Geschehen auf der Bühne fand ich jedoch den Besuch auf der Damen-Toilette, die mit ihren zahllosen Puderdosen, Parfumflakons und sich auffrischenden "Ladies" jeder Douglas-Filiale locker Konkurrenz machen könnte. Sorry Jungs, nix für Euch!

Bei "Gomorrah" handelt es sich nicht um einen Club, sondern um eine wirklich schöne Fetish-Play-Party, die jeden Mittwoch im "True" (28 East 23rd Street) stattfindet. Die Tür ist ab 20 Uhr geöffnet, aber vor 22 Uhr lohnt sich der Besuch kaum, dafür bleiben die Leute dann umso länger. Die Shows beginnen so etwa ab 23 Uhr und setzen sich dann in Intervallen den Rest der Nacht fort. Dazwischen wird tanzbarer Trance und House gespielt. Das Publikum ist relativ jung und trägt zum Teil sehr ungewöhnliche, extravagante Fetisch-Outfits. Das Motto der Party wechselt wöchentlich (und ist meines Wissens nur den Flyern zu entnehmen, die man in Clubs und Shops findet), ebenso wie die teilweise wirklich sehr guten Shows. Gerade bei dieser Party trifft man häufig eine vergnügte Gruppe professioneller Dominas, die auch für einen Teil der Performances verantwortlich sind. Im oberen Bereich des Ladens wird getanzt und an der Bar angebändelt, und unten befinden sich weitere Räume zum Spielen, die aber nicht besonders ausgestattet sind.

Der Eintritts ist vom Outfit abhängig und kostet $5 für Gäste im Fetisch-Outfit, $10 für Komplett-Schwarz-Träger, $15 für solche in Büro-Kluft und $20 für Jeans-Bekleidete, von denen sich aber wohl nur äußerst selten jemand dort einfindet. Wer sich eher in der Gothic Szene heimisch fühlt, aber trotzdem nach Veranstaltungen mit SM-Charakter sucht, der sollte sich auf jeden Fall vor der Reise unter www.xorvia.com über aktuelle Events informieren. Hier finden sich Gothic Parties, wie etwa die "Incarnation" Donnerstags im "True" (s.o.), und Father Sebastian, der Xorvia-Gründer, ist ein freundlicher, kompetenter Ansprechpartner.

Daneben hat New York auch eine große, party-freudige Vampir-Szene zu bieten (ja, es gibt sogar hauptberufliche Eckzahn-Hersteller), in der sich auch etliche SMer tummeln. Man sieht auch auf SM-Parties häufiger mal hier und da einen scharfen Eckzahn aufblitzen. Eine gute virtuelle Anlaufstelle hierfür ist ebenfalls Xorvia oder die Vampirvereinigung Sanguinarium (http://www.sanguinarium.net). Definitiv eine Welt für sich ...

Zu guter Letzt noch ein Tip für spielfreudige Paare mit dem nötigen Kleingeld. Das Studio Arena / Blaze vermietet seine sehr edel ausgestatteten Spielräume auch an Paare oder Photographen. Regulär kostet die Stunde $100, aber es gibt immer wieder mal weitaus günstigere Sondertarife (etwa rund um den Valentinstag u.ä.). Nähere Infos gibt es unter http://www.arenablaze.com oder unter http://www.arenaproductions.comund Nachfragen werden sehr freundlich und kompetent beantwortet.

weiter zu Teil 2

 

 
Geiles Spielzeug
... fesselnd, dehnend, schmerzend, schmückend... kann man sich bei Obi zweckentfremden, im Reiterbedarf zusammen suchen, in Heimarbeit nieten, oder bei jemandem bestellen, der sich damit auskennt: Der MEO Online Shop führt SM Toys für alle Vorlieben, in guter Qualität und zu fairen Preisen. >>
Spacer
Adults only!
 >>
Spacer
LS Downloads
Kompetente Hilfe geben wir Euch mit unseren Briefen für Ehepartner und Angehörige an die Hand, die sich erstmalig mit Eurem Outing konfrontiert sehen. Aber auch Verträge und Neigungsfragebögen, für die manches SM Herz schlägt, bieten wir an. >>
Spacer
 

[ Home | Impressum | Kontakt | Media-Daten ]
© Das Copyright für sämtliche Inhalte dieses Magazins liegt bei LustSchmerz Hamburg oder den Autoren.
Jegliche Verwendung von Texten bedarf einer schriftlichen Genehmigung.

LustSchmerz Community LustSchmerz Shopping Home