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Mein Aufenthalt im OWK
Ein Erlebnisbericht von LyAmazon
Anm. d. Redaktion: Das OWK ist eine kommerzielle Einrichtung in Tschechien, ein eigenes "Königreich", in das dominante Frauen und submissive Männer bei bezahlter Buchung Eintritt und Aufenthalt erlangen.
Teil I - Ankunft und erster Tag
Other World Kingdom ... Ein Traum für viele Male-Subs? Oder doch lieber nicht? Was so erzählt wird vom "OWK" in Tschechien, reizt viele zu heftigen Phantasien und doch ist der Gedanke, einmal wirklich dort zu landen, bei nicht wenigen ganz gut mit "Schiß" besetzt. Nicht ohne Grund, denn der Sinn des OWK steht unter einem einzigen Motto: Women over men!
Mit welchen Mitteln diese Phantasiewelt entstanden sein mag, darum gibt es einige Gerüchte - unbestritten ist, daß es sich um ein kommerzielles Unternehmen handelt. Ein altes und ziemlich zerfallenes Landgut (Bilder vom ursprünglichen Zustand hängen dort aus) ist seit gut fünf Jahren zu einem Anwesen umgebaut und modernisiert worden, in dem es Fem-Dom und Male-Sub an so ziemlich keiner Gelegenheit zu Spielen mit weiblicher Macht fehlt. Allerdings nur in dieser Kombination, denn das OWK versteht sich als "Königreich der Frauen" und als solche sind professionelle wie auch private Dominas mit ihren Male-Subs als (zahlende) Gäste willkommen, wobei die tatsächlichen Gastprivilegien allerdings allein den Damen gebühren.
Auch Male-Subs alleine können in den "Genuß" einer zeitweiligen Aufnahme in das "Königreich" kommen. Je nach der Phantasie die sie dort ausleben möchten, werden sie als sogenannte "Staatssklaven" registriert, gekleidet und markiert, sind den Gardistinnen unterstellt, werden zu Diensten angehalten und von einer der dort "ansässigen" Damen in die "Obhut" genommen. Einige unternehmen dies jedes Jahr auf´s neue ...
Mein Sub und ich hatten schon seit gut einem Jahr erwogen, uns dieses Königreich einmal von innen anzuschauen - selbstverständlich nicht einfach so, denn natürlich schwirrten auch meinem Sub die wildesten Phantasien dazu durch den Kopf und gleichzeitig schauderte es ihn bei dem Gedanken, diese könnten einmal wahr werden. Schließlich gibt es auf der Website des OWK reichlich Anschauungsmaterial, das darauf schließen ließ, daß es dort tatsächlich alles andere als zimperlich zugehe und doch sehnte er sich eben nach genau dieser Auslieferung. Und was bot sich - insbesondere auch für meinen Spaß - besser dazu an, als einer der zweimal jährlich stattfindenden "Feierlichkeiten der Frauen-Dominanz", zu der professionelle und private Dominas aus aller Welt mit ihren Male-Subs anreisen und ein langes Wochenende mit Wettbewerben und allen anderen sich dort bietenden Möglichkeiten im OWK verbringen.
Gesagt - gebucht! Allein die Vorbereitungen bereiteten mir schon eine kribbelige Vorfreude. Zwar stand das vollständige Programm der Feierlichkeiten erst in den letzten zehn Tagen vor dem Event selbst fest, aber allein die Hinweise auf "Sklavenauktion" und "Oberstes Zivilgericht" waren es schon wert, sich etwas einfallen zu lassen, was "Subbie" ein wenig mehr die "Knie schlottern" lassen würde.
Die "Anklageschrift" war vorzeitig einzureichen und mal ehrlich: gibt es einen "Subbie", der nicht irgendwann (mindestens) einen Anlass gegeben hat, der es verdient, vor dem obersten Zivilgericht des OWK in epischer Breite und vor dem Publikum von knapp dreißig dominanten Damen verhandelt und abgeurteilt zu werden? Meiner hatte mir einige Monate zuvor einen wunderbaren Anlaß gegeben, der zu immerhin fünf Anklagepunkten führte ... Und endlich war es soweit.
Nach knapp 9 Stunden Fahrt ab Hamburg standen wir in dem Dörfchen Cerna vor dem mächtigen Tor des komplett durch eine Mauer eingefriedeten Geländes. Da ich die Fahrt natürlich auch genutzt hatte, um meinem Sub einige Verhaltensregeln einzuimpfen, die er besser beachten sollte, wenn er nicht bei einer Horde dominanter Damen in Ungnade fallen wollte, und ich ihm süffisant einige der Programmpunkte erörtert hatte, ließ ich ihm vor dem Tor noch 10 Minuten für eine "Gnadenzigarette". Nicht, daß er dort nicht würde rauchen dürfen, aber sein Puls war wirklich mächtig am arbeiten angesichts der bevorstehenden Tage ...
Der Empfang war freundlich und wir schienen auch mit zu den ersten zu zählen, die dort eintreffen sollten. "Subbie" ging fast automatisch in eine (sonst für ihn gar nicht übliche) Demutshaltung. An der Rezeption wurde uns nicht nur unser Zimmer benannt, sondern auch die OWK-eigene Währung "DOM" gegen den Euro eingewechselt. Zu einem Umrechnungskurs von 69 DOM zu 50 EUR, denn weder im Pub noch auf der Sklavenauktion etc. würde anderes Geld anerkannt werden.
Die Übernachtung war nicht gerade billig, dennoch fand ich es reizvoller, ein Zimmer im OWK selbst zu haben, statt in einem nahegelegenen Hotel zu nächtigen, zu dem allerdings auch ein kostenloser Hol- und Bringservice eingerichtet war.
Während "Subbie" sich noch mit den Gepäckstücken befaßte, konnte ich mich bereits über meinen Entschluß freuen. Ein reelles Doppelzimmer mit bequemen Betten, einem neuwertigen Duschbad und auch sonst nicht nur gemütlich sondern auch "angemessen" ausgestattet mit Andreaskreuz und bereitliegenden Manschetten, Schlössern und Rohrstock war der erste positive Eindruck, von denen mich noch eine Menge mehr an diesem Wochenende erwarteten.
"Frühes Kommen sichert gute Plätze ..." sagt der Volksmund und so machten wir uns noch gleich an diesem Donnerstag abend auf, alles zu erkunden. Leider war es nicht gestattet, Fotos zu machen, denn was wir sahen, war es wert, auf die Platte gebannt zu werden, um es auch anderen zeigen zu können.
Das ganze Terrain war riesengroß und umfaßte außer den Gebäuden des "Königspalastes", des "Neuen Hauses" (vornehmlich Gästezimmer, Rezeption und Shop), des "Langen Hauses" (mit Pub, Dungeon, Gästezimmern, Swimmingpool, Billardtisch) und der Reithalle (wie sich eine Reithalle gehört) noch das große "Sportgelände" mit Tribüne, echten Sulkies und einer "Trabrennbahn" mit einer Länge von 270 Metern. Hundezwinger, ein nachgebautes mittelalterliches "Sklaven-Laufrad" (angeblich zur Stromversorgung - *kicher*), und ein mächtiger Außenpranger waren außerdem in das Gelände "eingestreut", Fackeln bestückten die Wege zwischen den Gebäuden und besonderen Gehwegplatten mit Ornamenten, deren Betreten ausschließlich den Damen vorbehalten war.
Wenn den Damen es wünschten, konnten sie auch mittels einer Glocke an jedem Gebäudeausgang eine - natürlich von einem Sklaven gezogene - Rikscha herbeirufen und sich damit durch das Gelände kutschieren lassen.
Es gäbe noch etliche Details aufzuzählen, z.B. zu den vielzähligen und vielfältigen Geräten, die im "Langen Haus" allein schon in der Lounge untergebracht waren - neben einem Billardtisch, der - wie sich später noch herausstellen sollte - nicht nur dem Zeitvertreib, sondern durchaus auch dem Training diente.
Schuhputzplatz und ein spezieller "Hochsitz" für die Damen, Pranger, Käfige - dies sind nur einige Accessoires, denn im Dungeon, "Nightclub Wanda" genannt und auch davor versammelten sich viele der bekannten "Sklavenbefestigungs-, unterbringungs- und -nutzungsmöglichkeiten".
Nicht zu vergessen, daß an allen Plätzen auch entsprechendes "Werkzeug" bereitgehalten wurde, seien es Schlaginstrumente in Hochvasen , als auch Schlösser, Leinen etc.
Apropos Leinen: für jeden Sklaven gilt ab Betreten des "Königreiches" eine 24-stündige Halsband-Trage-Pflicht! Und jede der Damen hat das Recht, einen Sklaven bei der Übertretung einer Regel abzustrafen - gehört der Sklave zu einer Herrin, so ist diese bei härteren Abstrafungsvorhaben selbstverständlich zuvor zu befragen. Die "Staatssklaven" allerdings besitzen diesen Schutz nicht ...
Nun, das alles machte schon mächtig Eindruck und auch uns drängte sich die Frage auf, wieviel Mühe und Geld es wohl gekostet haben mag, dies alles mit soviel Liebe bis ins Detail so herzurichten. Selbst, wenn man berücksichtigt, daß in Tschechien die Handwerkskosten nicht so hoch sein mögen wie hierzulande, Material wohl auch preiswerter gehandelt wird, manches Teil auch ein Geschenk an die residierende Königin "Patricia I." gewesen sein mag, muß der Erwerb des Gutes, die Instandsetzung und Renovierung der Gebäude und deren Einrichtung nach deutschen Maßstäben wohl so einige Milliönchen "gefressen" haben. Wieviel auch immer, das ganze hat einfach Atmosphäre und läßt einen für die Zeit, die man dort verbringt, wirklich in einem "Königshof" fühlen und die Außenwelt schlicht vergessen ...
Wir verbrachten den Rest des ersten Abends noch im "Nightclub Wanda" und lernten dort die weiteren eintreffenden Damen und ihre Subs kennen, mit denen wir in den nächsten Tagen Spaß und kribbelnde Aktionen teilen würden. Übrigens wird dort auch deutsch gesprochen - zumindest Lady Ina in ihrer (angenommenen) Funktion als Managerin der "Feierlichkeiten" konnte sich in deutsch, französisch, spanisch und natürlich englisch flüssig verständigen. Aufgrund der vielen Nationen, die dort vertreten waren (aus USA, England, Skandinavien, Holland, Spanien u.a.), bot es sich allerdings schon aus gebührender Höflichkeit allen Anwesenden gegenüber an, sich in englisch zu unterhalten - ein gutes Training, fürwahr!
Am Freitag morgen ging es dann noch vor der offiziellen Eröffnung der "Feierlichkeiten" mit den sogenannten "Exercises" los. Diese fanden an jedem Morgen in der Reithalle oder auf dem Sportgelände statt, starteten um 9:00 Uhr, waren Pflicht für alle Staatssklaven und die angereisten Damen konnten ihre Sklaven mit "einsteuern". Ich bin wirklich keine Langschläferin, dennoch gelang es mir kein einziges Mal, so rechtzeitig aufzuwachen, daß ich meinem Sub diese kleine Aufmerksamkeit hätte gönnen können - deshalb merke: ein Reisewecker sollte schon dabei sein!
Ziel des Programms ist die Fitneß der Sklaven ... und das Ende jeweils die Abstrafung des "faulsten" Sklaven an diesem Tag. Die Eröffnung hatte wahrhaft feierlichen Charakter. In der Reithalle war Sekt für die Damen bereitgestellt, Königin Patricia I. gab sich die Ehre, Lady Ina begrüßte die anwesenden Damen, die ihre Sklaven an der Leine dorthin zu führen hatten und darauf folgte die Hymne des Königreichs, der die Damen stehend und die Sklaven knieend lauschten.
Anschließend folgte ein Ritual, bei dem sich jeder Sklave knieend zu seinem niederen Status in diesem Königreich zu erklären und seine Unterwerfung unter alle anwesenden Damen zu bekunden hatte. Dafür erwarb er als Belohnung die Erlaubnis, die Schuhe einer von ihm ausgewählten Dame küssen zu dürfen. Und es folgte ein weiteres Ritual: für alle Ungerechtigkeiten, die Damen durch männlichen Kreaturen in dieser Welt je zugefügt wurden, wurde eine symbolische Abstrafung an den anwesenden männlichen Kreaturen vorgenommen - die "Staatssklaven" voran und anschließend jene Sklaven, die von ihren Herrinnen ebenfalls für diesen Genugtuungsakt zur Verfügung gestellt wurden.
Es oblag den "Gardistinnen" des OWK, die Ausrichtung vorzubereiten in der Weise, daß sich die Sklaven mit blankem Hinterteil über einen langen Bock zu beugen hatten - jeweils zwölf nebeneinander und jeder auf seinem Rücken "dekoriert" mit einer Gerte, so daß die Gardistinnen selbst als auch die übrigen anwesenden Damen jedem Sklaven 3 Schläge auf dessen Hinterteil in der jeweils ihr eigenen "Handschrift" verabreichen konnten. Hochgerechnet bedeutete dies ca. 60 "Treffer" für jedes Sklaven-Hinterteil und bei zweimal 12 Sklaven ca. 72 sportlich-lustvolle "Aufwärmungen" für jede teilnehmende Dame - und die Demutshaltung des meinen wurde immer deutlicher ...
Nach der ca. einstündigen Zeremonie folgte die Anmeldezeit für die Sklavenauktion. Bis 13:00 Uhr waren alle hierfür vorgesehenen Sklaven zu registrieren und einzuliefern. Das Vorhaben, diese anschließend in der Reithalle bis zur eigentlichen Auktion angekettet auszustellen, so daß sie von den möglichen späteren Erwerberinnen ausgiebig begutachtet werden können, wurde wegen zu kalter Temperaturen verlegt - in die Lounge des "Langen Hauses". Dort wurden die sechs eingelieferten Sklaven mit ihren "Zertifikaten" rund um einen Pfeiler "drapiert" - nackt, versteht sich, aber immerhin ganz bequem auf einer Wolldecke.
Wer je bezweifelt hat, wie intensiv Männer miteinander "schnattern" können - hier hätte er sich eines Besseren überzeugen können. Die bei der Registrierung angefertigten Zertifikate gaben Aufschluß über besondere Fähigkeiten (oder auch Einschränkungen) des Sklaven, sowie über die Dauer, für die sie erworben werden konnten. Die Mindestdauer war mit drei Stunden festgelegt, zwei "herrinnenlose" Sklaven boten sich jedoch auch für acht Stunden respektive bis zum Sonntag mittag an und pfiffig, wie sich sich fanden, "köderten" sie auch damit, der Erwerberin einen Einkaufsgutschein für den OWK-Shop zur Verfügung zu stellen.
"On y soi, qui mal y pense" - es sei hier nochmal erwähnt, daß das OWK nicht nur eine kommerzielle Einrichtung ist, sondern sich dort eben auch andere professionelle Dominas einfinden, warum also nicht?
Spätestens bei der Auktion selbst stellte sich heraus, daß dies auch die privaten Dominas keineswegs beschämen muß, sondern es lediglich den Reiz der Auktion erhöht - letztlich gingen die Gebote einfach höher ... Hach, war diese Auktion köstlich anzusehen! Die "Schnatterhaftigkeit" der Sklaven erwähnte ich schon, aber erst ihre Schamhaftigkeit - einfach göttlich! Spätestens hier stellte sich auch für mich (als Newcomerin im OWK) heraus, daß sich viele der anderen Damen gut kannten und auch den Zweck der Auktion besser verstanden, als ich zu Beginn: den Erwerb zusätzlicher "Wettkampfmittel".
Die Auktion wurde stilvoll im "Nightclub Wanda" abgehalten mit Lady Ina als Auktionatorin, die es wunderbar verstand, die sich Anbietenden neckisch und lustvoll zu allen möglichen Darbietungen anzuregen und damit das Interesse und ihren Wert bei den anwesenden Damen zu erhöhen.
Die beiden "herinnenlosen" Jungs waren zuerst dran und wurden nach einigen sportlichen Vorführungen für 200 respektive 140 "DOM" sehr schnell (v)ersteigert, was übrigens auch in etwa den Werten der von ihnen zur Verfügung gestellten "Einkaufsgutscheinen" entsprach. Meiner hatte in mehrerlei Hinsicht "Glück", denn erstens konnte er (als vierter Kandidat) bei den anderen schonmal etwas "abgucken", zweitens beschäftigte sich die (zierliche) Auktionatorin recht intensiv mit ihm, um seine Vorzüge besser herauszustreichen - nicht nur, daß sie ihn auf den Schultern "ritt", sondern sie "erleichterte" ihm auch die geforderten Liegestütze, indem sie sich bei jeder auf seine linke Schulter setzte. Und so wurde er gegen seine eigene Annahme doch (v)ersteigert, für drei Stunden an eine Lady aus den USA, die wie eine andere Dame aus England regelrecht Sklaven "sammelte". Beide wußten genau warum: als Einsatz bei den unmittelbar folgenden Wettkämpfen.
Es folgten noch zwei Vorführungen - erwähnenswert deshalb, weil sich in der ersten so schön zeigte, wie Peinlichkeit die Geilheit steigern kann und die Geilheit dann wieder die Peinlichkeit auf die Spitze treibt - eine sehr lustvoll anzusehende Eskalationskurve! Die zweite erwähnenswert, weil auch ich mir nun - für immerhin drei Stunden "sklavenlos" - einen anderen Sklaven erwarb und mir von ihm die Zeit nett gestalten ließ ...
Die anschließenden Vorführungen der "Hundedressur" in der Reithalle waren ausgesprochen belustigend und keineswegs alltäglich. Es gab wohl ein paar "Pflichtübungen" wie "Ablegen", Apportieren und mehr, dennoch hatte jedes Herrin-Hund-Paar die Kreativität auf ihrer Seite, diese zu "verpacken" und anzureichern. Am besten dargeboten (und letztlich auch mit einem Preis ausgezeichnet) von einer holländischen Lady, die ihren eigenen Sklaven als Hund führte und einen auf der Auktion erworbenen als "Störfaktor" spontan improvisiert mit "einbaute".
"Störfaktor" provozierte als Pudeldame den vorzuführenden Hund stets zu "Raufattacken" - jedoch genügte selbstverständlich ein Machtwort der Herrin, diese sofort zu unterbinden ...
Leider gab es bei dem nachfolgenden Wettkampf (wie auch bei späteren) ein Mißverständnis zwischen der Ausschreibung desselben und der gemeinten Ausführung. Die Aufgabe des einzelnen Sklaven bestand darin, seine Herrin zu ziehen - er auf allen Vieren, sie in einem kleinen Wägelchen als Gespann dahinter. Tja, hier ist zwischen mir und meinem Sub eine unglückliche Verteilung zwischen Kraft seinerseits und Masse meinerseits gegeben, weshalb ich lieber darauf verzichtete.
Und tatsächlich geht es bei diesen Wettkämpfen "in die Vollen" und das Engagement der Sklaven reicht weit genug, im wahrsten Sinne des Wortes "bis zum - vor Erschöpfung - Umfallen" , um seine Herrin auf einen der vorderen Plätze oder mit einer der besten Zeiten über die Ziellinie zu bringen. Brav! Sehr brav!
Der Rest des Tagesprogramms (und es war immer noch Freitag!) spielte sich dann abends im Königlichen Palast ab. Auch dieser machte seinem Namen alle Ehre, allein der Thronsaal in seinen Ausmaßen von ca. 9 x 25 Metern und seiner Ausstattung samt Bühne (auf der auch das Zivilgericht später noch tagen sollte) und dem Thron selbst - nur über fünf Stufen zu erreichen - trotz einheitlich, herrschaftlich und gesäßfreundlich gepolsterter Sessel und Sofas noch genug Platz- um mit einer Bullwhip zu "arbeiten", war beeindruckend genug.
Bei einer Besichtigung am Nachmittag konnte aber auch der "Schmaussaal", das Billardzimmer, das "Waffenmuseum" und die Bibliothek sowie ein Studio im Turm, die "Sklavenregistrierkammer" sowie Spiel- und Fitneßräume im Keller und die Kerker in Augenschein genommen werden - alles im wahrsten Sinne des Wortes "standesgemäß" hergerichtet.
Jede "Bürgerin" des OWK hat auch die Möglichkeit, ihr eigenes "Wappen" im Thronsaal aufhängen zu lassen - Bürgerin des OWK kann eine Dame auf Antrag werden und erhält dann einen eigenen Paß (sowie einige Vergünstigungen). Zwei der anwesenden Damen wurde ihr neuer Paß am folgenden Tag feierlich überreicht ...
Aber zurück zum Freitag abend - zum Billardspiel "OWK gegen den Rest der Welt". Jede Seite symbolisch vertreten durch eine Dame als Spielerin, die außerdem einen "Prügelknaben" einzubringen hatte. Nach der Ausschreibung sollten es sogar zwei sein, aber kleine Änderungen bleiben eben vorbehalten. Warum die Wahl als Vertreterin für den "Rest der Welt" ausgerechnet auf mich fiel, weiß ich nicht genau - zwar hatte ich in der Lounge einige Male zur Entspannung mit meinem Sub Billard gespielt, besitze aber keineswegs Wettkampfqualität. So ganz kam es darauf aber auch nicht an. Zwar wurde nach den Regeln gespielt, aber abgesehen von dem Ziel, die Kugeln zu "versenken" galt für jede Spielerin das Recht, bei jeder Kugel, die ihr Ziel verfehlte, den "Prügelknaben" der Gegnerin mit zwei Ohrfeigen zu "beschenken". Man mag ein guter oder schlechter Verlierer bei allen möglichen Gesellschaftsspielen sein, aber es ist längst nicht so frustrierend, wenn man sich unmittelbar eine solche Genugtuung verschaffen kann!
Allerdings spielte meine Gegnerin auch nicht so perfekt und so hat auch mein Sub viel zu ihrer Genugtuung beigetragen. Zu meinem Stolz und die Farbe seiner Wangen stand ihm richtig gut - oder kam die von dem Schiß vor dem Wettbewerb "Ertrage den Schmerz", zu dem ich ihn schon vorgesehen hatte?
Als weitere allgemeine Erheiterung folgte ein "Raupenrennen - OWK gegen den Rest der Welt". Zwei Sklaven als jeweilige Vertreter wurden in "artgerechte" Kostüme eingehüllt, nachdem ihnen zuvor die Hände an Gürtel gefesselt wurden und los ging´s: bäuchlings in einem extrem glatten Gewand auf glattem Boden vorwärts, ohne Handhilfe und nur durch Körperwindungen, angetrieben von den zur Anfeuerung auf sie niederprasselnden Rohrstockhiebe der Damen, die Spalier standen, waren von beiden "Raupen" ca. 10 Meter zurückzulegen.
Das kostete zwar eines der Kostüme und die Jungs eine Menge Schweiß, aber nett anzusehen war es allemal. Eine Idee, die ich mir merken werde ...
Oh je, nun war es doch soweit: "Ertrage den Schmerz" war der Titel des nächsten Wettbewerbs. Das würde hart werden. Als ich meinen Sub darauf einstimmte, war er wirklich hin- und hergerissen. Sich selbst als "Weichei" titulierend und kein wirklicher Masochist sollte es nun seine Aufgabe sein, soviele Schläge wie möglich "einzufangen", ehe er mit den Worten "Stop, please" aufgibt, während es Ziel der Domme ist, den Sub, der ihr zugelost wurde, so schnell wie möglich zur Aufgabe zu bringen.
Doch er wollte es, wollte diese Härte spüren und durchstehen, mir aber auch keine "Schande" machen, was genau seine Befürchtung war. Und ich wollte es, hatte ihm schon auf der Fahrt zum OWK deutlich gemacht, daß er an diesen 4 von 365 Tagen im Jahr mit keinen noch so inbrünstigen Redekünsten würde erreichen können, daß ich für ihn Rückzieher mache. Die er ganz nebenbei ebensowenig wirklich wollte.
Die Lose kamen. Fünf Paare waren angetreten, aber es durfte kein Paar zusammen-kommen. Die USA-Lady, die meinen Sub vorübergehend ersteigert hatte, hatte seine Angst gut geschürt, indem sie ihm sagte, daß dies ein wirklich harter Wettkampf sei. Jetzt stand sie mit vorne und wünschte ihm, daß nicht ausgerechnet sie ihn ziehe. Sie zog ihn nicht. Und so blieb ihm auch ihre kurze Bullwhip erspart, denn die Wahl der Mittel war frei.
Zunächst trat eine der Gardistinnen aus dem OWK an. Fünf Minuten war das Zeitlimit, in dem sie den ihr zugelosten Staatssklaven zur Aufgabe bringen mußte. Es kostete zwei Rohrstöcke und ungefähr die halbe Zeit, bis das erste "Stop, please" zu hören war. Mein Sub war ein Stück blasser geworden ...
Auch die USA-Lady brauchte gut eine Minute, trotz ihrer Bullwhip, trotz ungebremster Heftigkeit bei allerdings sehr sauberer Führung. Die "Nehmerqualitäten des ihr zugelosten Sklaven waren schon zuvor aufgefallen. Als sein "Stop, please" zu hören war, stand mein Sub vor mir und stammelte: "Das halte ich nie durch ...", aber weder wollte noch konnte er jetzt noch ohne Blamage zurück.
Auch er hatte eine Gardistin aus dem OWK "erwischt". Und den Rohrstock. Einen von den breiteren. Dreizehn, vielleicht vierzehn voll durchgezogene, aber auch sehr sauber geführte Schläge - dann kam sein "Stop, please". Ein kurzes Verschnaufen. Dann ein Blick von ihm, in dem zugleich Stolz, Dankbarkeit und Frage lag.
Stolz, da durchgegangen zu sein. Dankbarkeit dafür, ihn nicht zurückgezogen zu haben. Und die Frage, ob er mir nun doch Schande gemacht hätte, weil die anderen doch soviel mehr ausgehalten hätten.
Nein, natürlich nicht. Es spielte keine Rolle, zu gewinnen (denn die Herrin des Sklaven, der am längsten aushielte, würde die Siegerin des Wettkampfes sein). Es spielte eine Rolle, durchzugehen - für ihn. Es spielte eine Rolle, ihn durchschicken zu können - für mich. Wir haben beide gewonnen, unabhängig davon, wer insgesamt den ersten Preis bekam.
Aber auch ich war noch dran und die Ironie will ich Euch natürlich nicht vorenthalten: nachdem ich meinem Sub vor dem Wettkampf den Tip gegeben hatte sich abzulenken, da es einigen Menschen immerhin gelinge, ohne Verletzung über glühende Kohlen zu laufen - allein durch Meditation - erwischte ich mit einem der "Staatssklaven" genau einen solchen Meditationsprofi.
Doch, doch, die fünf Minuten reichten mir. Ich glaube, es waren gut drei. Kurz zuvor ein Gerätewechsel, ein Seitenwechsel und meine freundliche Frage, ob ich ihm eine Zeitung bringen lassen solle, falls er sich langweile - so regungslos blieb er, während sich sein Hinterteil bis in die letzten Reihen des Saales sichtbar über leuchtendes Rot in zartes Blau verwandelte und mir langsam die Puste ausging. "Stop, please" - da war es. Ruhig und gelöst stand mein "Opfer" auf, bedankte sich artig und schloß sich wieder seiner Gardistin an.
Und mein Sub grinste - er wußte vor mir über die Meditationsgabe meines "Opfers" Bescheid. Sie hatten halt ein wenig "geschnattert". Es sei ihm gegönnt das Grinsen, nach dem, was er durchzustehen bereit war - und ich hatte mich bestens "ausgearbeitet" ...
Save, sane, consensual? Ja, die Frage ist berechtigt. Ich habe sie mir gestellt. Für berechtigt halte ich aber auch die Antwort, daß save, sane, consensual hier keineswegs außer Kraft gesetzt ist. Zur Beurteilung halte ich mich an die Wahrnehmung - und die war bei denen, die ich dort traf, einvernehmlich mit dem, wie es dort gehandhabt wird: zum Teil sehr heftig und strikt, aber ein NoNo ist auch dort ein NoNo, ein Codeword ein Codeword und beides wird beachtet.
Wahrscheinlich zieht es nur Menschen ins OWK, die eine gewisse Sehnsucht teilen nach einer anderen Qualität des Sich-Ausgeliefert-Fühlens und nach einer anderen Qualität der Macht. Und für diese Menschen ist es - okay. Wenn es für jemanden nicht okay ist, bedeutet dies nur, daß er andere Sehnsüchte hat.
Aber wir sind erst am Ende des ersten Tages dieser für meinen Sub und mich so schönen Erfahrung. Früher habe ich mich oft geärgert, wenn es in einem Heft hieß: "Fortsetzung folgt ...". Heute mache ich mir mal diesen Spaß und spanne Euch mit dem Rest noch ein bißchen auf die Folter ... und vertröste Euch mit der Fortsetzung dieses Berichtes auf Teil 2.
(c) LyAmazon
P.S.: Die Website des OWK findet Ihr unter http://www.owk.cz
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