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Es existieren die unterschiedlichsten Tricks und Kniffe der dominanten Damenwelt um angeblich einen perfekten Sklaven erkennen zu können. Mir persönlich ist der perfekte Sklave egal, ich glaube nicht dass es ihn gibt und das ist auch gut so. :)
Aber ich bin mir sicher, daß wahre, ehrliche und tief gefühlte Hingabe existiert und um diese festzustellen benötige ich keinen violetten Bizarr-Workshop sondern einen kleinen Augenblick der Ruhe. Ein Moment, in dem ich dem geneigten Sklaven meinen Fuß zum Kuß anbiete, genügt vollkommen um die Spreu vom Weizen zu trennen und möglicherweise mein Interesse zu wecken.
Daß ich den Fuß anbiete, ist bereits Teil eins der Regel, denn mal ehrlich meine Damen, was gibt es Schlimmeres als einen potentiellen Kandidaten der sich ungefragt zu Boden wirft, noch bevor er überlegt in die Gunst aufgenommen wurde?Nein, ich biete mit einem intensiven Blickkontakt an, erteile die Erlaubnis mir einen Versuch seiner Demut zu zollen und je schneller das Objekt dieser Aufforderung nachkommt, um so schneller hat er seine eben errungene Chance auch schon wieder vertan.
Das ist Teil zwei der Regel: kein unterwürfiger Kriecher, kein spontanter Stiefellecker, kein sabbernder Schnellküsser erreicht mein Herz und meine Aufmerksamkeit und Mann irrt, so er mit wilder Begeisterung die meine entfachen will.
Die Entdeckung der Langsamkeit steht dem gut zu Gesicht, der es künftig unter meinen Sohlen begraben wissen will, und der Weg dorthin führt über Glaubhaftigkeit. Über den respaktablen Umgang mit meiner Gunst. Über die bewusste Entscheidung meine Einladung an- und die eigene Stärke abzulegen.
Ich will seinen Blick sehen, wenn er den meinen verstanden hat.
Will das bedächtige Wahrnehmen erkennen, ein leichtes Schließen der Augen, das Durchatmen, wenn sich Körper und Geist zu einem uneingeschränkten JA ergeben.
Erst dann ist es Zeit den Kopf zu senken und aufrecht in die Knie zu gehen. Kein Widerspruch, nein. Ich will seinen Nacken sehen, der sich langsam aber überzeugend verbeugt, der annimmt wohin seine Sehnsucht in treibt. Ganz und gar. Ohne Klischee und dummdreiste Unterwürfigkeit.
Ich erwarte zu meinen Füssen den Galan, der mit einem Moment Verzögerung die Stirn auf den Boden legt, bevor er mit geöffneter Seele und geschlossenen Lippen meinen Stiefel berührt, verharrt, ankommt. Bewegungslos. Ohne beherzten Griff zum direkten Ziel seiner Begierde.
Ich will ihn warten sehen. Freiwillig und zeitlos aufgehoben.
Kein Rutschen auf den Knien, keine Anspannung im Rücken, kein langsames Vortasten über den Rist hinaus. Geduld und Wahrheit will ich in ihm erkennen, und damit die Hingabe für die ich mich wirklich begeistern kann.
Nur wer mir diese fast meditative Kunst der Devotion zu zeigen bereit ist, mit mir und meinem spitzen Stiefelwerk mehr als nur reinen Fetisch verbindet, sich vor meinem Absatz zurücknimmt und wahrhaftig angekommen ist... wird auch zu einem späteren Zeitpunkt Hingabe und temporäre Selbstaufgabe nicht missen lassen und hat sich den Platz zu meinen Füssen verdient.
(c) Rosamunde
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