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Vom besonderen Reiz feuchter Ferkelei
ein Redaktionsbeitrag von Andrea Schneider
Als vor einigen Jahren meine sexuellen Höhenflüge immer SMiger wurden, erging es mir wie vielen anderen auch: mir war nicht immer klar, was ich wollte, aber was ich nicht wollte, wusste ich haargenau. Die Latte der Unvorstellbarkeiten war lang, länger als die Experimentierkiste breit und felsenfest stand auf der "im Leben mache ich sowas nicht" - Liste, Natursekt ganz weit oben. Mich anpinkeln lassen? Niemals, ist ja widerlich, scheußlich, extrem demütigend und unter Garantie stinkt das Ganze zum Himmel.
Doch wie so viele andere "Niemals-Praktiken" sind mir Piss-Spiele zwischenzeitlich zu einer geliebten Erweiterung meiner bunten Spielekiste geworden. Der Reiz liegt wohl in erster Linie am Charme "tabulosen Einsauens", man kann sich so schön verdorben fühlen, der Kopf schaltet auf Demütigung und der ehemaligen kleinen Klosterschülerin in mir, läuft dabei ein wunderbarer Schämschauer über den Rücken.
Wohlgemerkt Schäm-, nicht Ekelschauer. Ebenso wie bei Schweiß, Spucke, Sperma, möchte ich die Körperflüssigkeit Urin und ihren Spender schon begehren können, benötige ich eine große Portion Liebeshormone, die mir Geruch und Geschmack "lecker" zaubern.
Es hat schon seinen besonderen Reiz, nach einem Quälorgasmus auf noch zitternden Beinen im Badezimmer unter die Dusche geschubst zu werden und als demütigenden Abschluß unter einem körperwarmen, gelben Strahl innigster Vertrautheit zu "leiden". Bei gut gespülter Top-Blase (will heissen:viel vorher getrunkenem Mineralwasser), sind Geruch und Geschmack neutral bis unauffällig, so daß der Kick im Kopf, jedoch nicht zwingender Weise würgend im Schluckbereich stattfindet.
Das Problem liegt dann schon eher in bedauerlicherweise "klinischer" Umgebung. Duschkabinen und Badewannen sind zumindest für mich kalt und unerotisch, Fliesenböden hart und überschwemmungsträchtig. Und sooo prickelnd ist der Anblick eines nackten, Feudel schwingenden Triefsubbis nach "Aktion Golden-Shower" dann eben doch nicht.
Mit ein bißchen Glück auf Einsamkeit, empfehlen sich große, begehbare Duschbereiche in Schwimmanlagen, - vielleicht nicht gerade am Mutter-Kind-Tag, schließlich soll der intime zweisame Augenblick ja kein schockierendes Massenevent werden. Im Sommer dürfte die charmanteste Variante wohl der verschwiegene Badesee sein, der nach genußreicher Ferkelei dann gleich zum fröhlichen Sauber-Planschen einlädt.
Übrigens auch eine schöne Variante von Nass-Spielen: Spaß dabei haben, auf die Demütigung pfeifen und einfach lachend gemeinsam genießen, was "man eben eigentlich nicht tut". Tabuzonen brechen. Schön!
Und wer sich mit dem Gedanken an Anpinkeln und Schlucken immer noch nicht anfreunden kann... wer sagt denn, daß dies die einzigen Möglichkeiten sind?
Wie wäre es mit meisterhafter Kontrolle über Subbies Harndrang?
Ein Stadtbummel, ein Elbspaziergang, eine lange Autofahrt auf der alle üblichen WC Plätze gemeinerweise verboten werden...
Uneingeschränkete Aufmerksamkeit und gesteigerte Nervosität des armen Opfers sind garantiert und sorgen sicherlich für erheiternde Momente. Klar, daß die süße Qual zu guter Letzt nur an Scham fördernden Plätzen ein Ende finden kann. Mit Möglichkeit auf Einsehbarkeit und peinliche Blicke, - schließlich weiß man ja nie wer gleich dort vorne um die Ecke oder am Strand über die Düne schlendern wird...
Für submissive Frauen eine besondere Herausforderung, da man bald versucht, sich von weibischem Hocken zu stolzem Stehpinkeln zu trainieren, womit wir wieder bei grenzenlos ordinären Lustgefühlen wären.
Die Faszination Wet-Spiele ist vielfältig und kaum einer mag das gesamte Spektrum, - so kann ich mangels Interesse und Erfahrung z.B. nichts zu Windelfetischismus, eingenässter Kleidung oder Katheter/Klinik sagen.
Der Vollständigkeit wegen, sollte man bei Piss-Spielen aber den gesundheitlichen Aspekt nicht vergessen: Urin per se ist in diesem Rahmen mit einem gesunden Partner nicht gefährlich. Allerdings können z.B. sowohl HIV als auch Hepatitis durch Urin übertragen werden, also ganz klar keine Spielform für polygame Eintagsfliegen ohne regelmässigen Gesundheitscheck :)
(c) Andrea Schneider
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